Sonderzahlung Abzug

  • Aushang im Betrieb


    Mitarbeiterinformation Tarifiche Erhöhung.2023_-2024

    Liebe Mitarbeiterinnen.

    liebe Mitarbeiter,

    Die tarifliche Erhöhung für die Jahre 2023 und 2024 wurden vor Kurzem bekannt gegeben.

    Wie auch in der Vergangenheit, werden wir uns selbstverständlich an diese Vorgaben halten.

    Inflationsprämie

    Bis Mai 2023 ist die Auszahlung der Inflationsprämie in Hohe von 1.000€

    (Teilkeitkrafte anteilig) fällig. Seit Oktober 2022 haben wir Ihnen bereits 700€

    ausbezahlt. Mit der Lohn- und Gehaltszahlung Mai 2023 erhalten Sie die restichen

    300 €.

    Im Frühjahr 2024 (bis spätestens April 2024) werden wir die zusätzlichen 500 E

    Inflationsprämie (Teilzeitkräfte anteilig) an jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter

    auszahlen.

    Tarifliche Erhöhung

    Ab Oktober 2023 erhaliten Sie eine tarifiche Lohnerhohung von 4,8 %

    Im September 2024 wird es eine weitere tarifliche Lohnerhöhung von 3,3 % geben.

    Änderung Prämiengutschein

    Ab Mai 2023 werden wir den Prämiengutschein alle zwei Monate (nicht wie bisher 3

    Monate) an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilen, die keinen Tag

    krankheitsbedingt gefehlt haben.

    An dieser Stelle dürfen meine Familie und ich uns für Ihre Mithilfe bedanken. hre

    Arbeitsplätze werden wir auch in Zukunf garantieren und uns weiterhin den

    vielseitigen Herausforderungen, die die Zukunft bringt, stellen.


    Vorweg die Firma ist nicht Tarifgebunden, noch gibt es meines Wissens nach keine Betriebsvereinbarung und in den Arbeitsverträgen steht auch nichts dazu. Also es geht um freiwillige Zahlungen des Arbeitgebers.


    Im Oktober 2023 wurde die Prämie vollständig ausgezahlt. Die Lohnerhöhung aber schon prozentual um krankheitsbedingte Tage gekürzt und jetzt wurde auch die Prämie im April gekürzt. Keinerlei Ansage dazu, dass so verfahren wird. Betriebsrat hat auch nicht Bescheid bekommen.

    Zum Betriebsrat, ich bin selber drin. Aber leider ein Einzelkämpfer. Die haben Angst, dass dann der Arbeitgeber die freiwilligen Zahlungen einstellt. Im allgemeinen würden die nie irgendwas unternehmen, viel zu sehr Angst das sie dann Probleme bekommen.


    Beim Wheinachtsgeld zieht er die Krankheitstage auch ab, weil es dazu aber nichts schriftliches über die Höhe gibt, kann man da laut Gewerkschaft nichts machen.

  • wenn er das so ausgehängt hat am schwarzen Brett, für alle MA als Information, das ist das ein verbindliche Zusage, die er einhalten muss.

    Wenn er es nicht einhält, dann kann jeder MA seinen individuellen Anspruch geltend machen - es geht ja um Entgelterhöhung, dafür ist der BR nicht zuständig.


    Für die steuerfreie Inflationsprämie müßte eine BV vorliegen weil das "Wie" mitbestimmt ist. da hätte der BR seine Mitbestimmung nutzen können für klare Regelungen zu den Auszahlungsmodalitäten.


    Inflationsausgleichsprämie / 5 Mitbestimmung | Haufe Personal Office Platin | Personal | Haufe


    Zum Betriebsrat, ich bin selber drin. Aber leider ein Einzelkämpfer. Die haben Angst, dass dann der Arbeitgeber die freiwilligen Zahlungen einstellt.

    wenn Du im BR bist, musst Du doch wissen, ob ihr eine BV-Inflationsausgleichsprämie gemacht habt, da wärst Du doch dabei gewesen.

    Und die Zahlungen einstellen, kann der AG auch nicht, wenn es sachlich korrekt mit einer BV geregelt wurde.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Binchen3, darf er einfach ohne Ankündigung die Sonderzahlungen oder Lohnerhöhung um Krankheitstage kürzen?


    Betriebsrat unternimmt nichts, nimmt es einfach hin. Ich habe es wirklich versucht. Eine Vereinbarung gab es in meiner Amtszeit nicht und von vorher ist nichts bekannt.

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  • Binchen3, darf er einfach ohne Ankündigung die Sonderzahlungen oder Lohnerhöhung um Krankheitstage kürzen?

    Nein

    Betriebsrat unternimmt nichts, nimmt es einfach hin. Ich habe es wirklich versucht. Eine Vereinbarung gab es in meiner Amtszeit nicht und von vorher ist nichts bekannt.

    wenn es nur um diese Beispiele geht, dann wirst Du den BR nichts anhaben können. Eine grobe Pflichtverletzung stellt es kaum dar, wenn der BR seine Mitbestimmung bei der Inflationsprämie nicht wahrnimmt. Und ohne BV (die man hätte abschließen sollen) hat der BR keine Handhabe, weil es Entscheidung des AG ist diese zu zahlen oder nicht.

    Und die Zusage per Aushang ist an den einzelnen MA gerichtet gewesen, das müsste jetzt der einzelne MA einfordern.

    Und die Kürzungen bei Lohn und Sonderzahlungen dürften in den Bereich "Individualrecht" fallen, so das wahrscheinlich der einzelne MA dagegen klagen müsste.


    Was Du aber machen kannst, ist die MA über die Missstände aufklären.

    Auch könntest Du natürlich gegen den AG klagen, weil auch DU ein MA bist und somit als Beispiel vorangehen für die anderen MA.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.