Low Perfomer

  • Wenn Du z.B. für 7.5 Stunden bezahlt wirst, aber nach 4 Stunden 30 Stück gefertigt hast, und dann 3.5 Stunden abhängst, ist das arbeitsrechtlich sanktionierbar. Oder wenn jemand bewusst langsam arbeitet, um in 7.5 Stunden 30 Stück zu schaffen, obwohl unter Ausnutzung der persönlichen Leistungsfähigkeit z.B. 50 erreichbar wären (was aber schwerer beweisbar wäre).

    aber genau um das zu verhindern werden Zeitaufnahmen gemacht, damit man ermittelt was in 7,5 Std gefertigt werden kann OHNE dass einer Langeweile bekommt und der andere Stress. Ein Durchschnittswert/ Richtwert eben.

    wenn man düngen will reicht es nicht durch den Zaun zu furzen.

  • mimmie , ich habe mal in einem Bereich (Zustellung, also in dem Fall nicht produzierend) gearbeitet, in dem der Arbeitsanfall in Zeitfenstern gemessen und danach die Arbeitsbereiche (hier: Zustellbezirke) immer wieder so neu zugeschnitten wurden, dass alle (theoretisch) die selbe Arbeitsmenge hatten.


    D.h. alle Beschäftigten hätten (theoretisch) gleich lang arbeiten müssen. Ich habe z.B. die Arbeit aber in 30-32 Wochenstunden erledigt, andere benötigten 38.5.


    Dort war es aber tatsächlich so, dass seitens des AG transparent gesagt wurde, es sei die Arbeit zu erledigen, man sei fertig, wann man fertig sei und werde trotzdem voll bezahlt, wenn man dafür weniger Zeit benötige. Alle inkl Chef wussten, dass ich schneller fertig bin als die anderen.


    Das dürfte aber eine Ausnahme sein. Lag vllt auch daran, dass alle außer mir (als regelmäßiger Aushilfe) verbeamtet waren... ;)


    Ich weiß auch aus gut informierter Quelle, dass dieser AG später seine Politik diesbzgl massiv änderte... Und das nicht zugunsten der Beschäftigten.


    mimmie , Du bist ja Threadstarterin, deswegen die Frage: Die "Abwege" der Diskussion sind für Dich okay? Deine Grundfragen soweit geklärt?

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

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  • Ja diese tollen Aushilfen.... <X

    Wenn der AG wie in meinem Beispiel 30 Stück am Tag vorgibt und es dem AN überlässt wie er sich die Leistung einteilt dann gibts nichts zu sanktionieren!


    So Mimmie jetzt hoffe ich Du konntest mit unseren ,,paar" Antworten das Beste rausziehen :) :)

  • Wenn der AG wie in meinem Beispiel 30 Stück am Tag vorgibt und es dem AN überlässt wie er sich die Leistung einteilt dann gibts nichts zu sanktionieren!

    Grundsätzlich liegst Du da falsch. Wie Du offensichtlich nicht verstehen magst.


    Hätte mein damaliger AG nicht z.B. deutlich gesagt, dass man eher heimgehen darf unter voller Bezahlung, wenn man den Zustellbezirk beendet hatte, dann hätte ich jeden Tag, an dem ich früher fertig war, zum Chef gehen und fragen müssen, was ich noch für Arbeiten erledigen solle bis Dienstende.


    <X

    Dir ist ja recht oft übel. Vllt solltest Du mal Antiemetika einnehmen. ;)

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  • Na wieder ein kleiner Anfall von Größenwahn?

    Nein. Dass ich schreibe, dass schwede12 einen bestimmten Sachverhalt wiederholt (und ziemlich gleichlautend) falsch wiedergibt bzw auf Argumente / Erklärungen nicht eingeht, sie dann wohl nicht versteht oder verstehen mag, kann man richtig oder falsch finden, das hat mit Größenwahn aber herzlich wenig zu tun.

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  • Okay, könnt Ihr euren kleinen "Privatkrieg" bitte beenden!


    Das ganze hat mit der eigentlichen Fragestellung nichts mehr zu tun.

    Für mimmie ist das Thema doch bereits abgehakt.

    Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen

    (Aristoteles)


    Noch ein Tipp für die derzeitige Nachhaltigkeitsdebatte:

    Save Water - Drink Wine !!

  • Ach schwede12 , lass es gut sein. Mehr als Beleidigungen kommen von Dir ja eh nicht.


    stehipp , nachdem die Threadstarterin mit dem Verlauf zufrieden war und Ihr Thema beantwortet sieht, könnte man schon über Nebenthemen argumentieren. Sachlich. Aber so unterirdisch bringt das nix mehr, da stimme ich zu.


    mimmie , magst Du uns evtl bei neuen Entwicklungen, z.B. bei einer tatsächlichen Kündigung, berichten, wenn es soweit kommt?

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  • Fried komm runter von Deinem hohen Ross!

    Schau Dur nach die Beiträge von Dir hier durch und finde die Fehler bei Deinem Denken...da Du sich aber für superschlau hältst wird dies nicht passieren in deiner Selbstüberschätzung!

    Ferienjobber der besser war als alle Angestellten...

  • Ferienjobber der besser war als alle Angestellten...

    Da möchte ich als Zustellungsfachmann doch mal meinen Senf dazugeben: Ja, das ist gar nicht mal selten! Wenn wir Ferienjobber haben, laufen die 2-3 Tage mit dem Stammzusteller mit, kriegen einen Zettel mit der Zustellreihenfolge und Besonderheiten zu einzelnen Häusern in die Hand gedrückt und dann können die das genauso gut. Wir hatten Schüler und Studenten, die den Job als bezahltes Fitnesstraining angesehen haben und wissen, dass sie in ein paar Wochen wieder im Klassenzimmer oder im Hörsaal sitzen, während die Stammzusteller sich die Kräfte bis zum nächsten Urlaub einteilen müssen. Das heisst nicht, dass die Ferienjobber besser wären. Sie sind nur schneller weil sie lieber früher Feierabend machen als mal einen Gang runter zu schalten.

    Für einen Betriebsrat gilt: Lobt dich der Gegner, ist das bedenklich. Schimpft er, dann bist du in der Regel auf dem richtigen Weg. (August Bebel)

  • Danke, Der Mann mit der Ledertasche , auch wenn das alles eh schon sehr OT ist und andere gewisse Leute sowieso nur argumentfrei herumscheissen wollen.


    Genau: Schneller, nicht besser.


    Ich hatte im Lauf der Zeit eben viel Routine (im ersten Jahr 7 Monate dort gearbeitet, in den Folgejahren ca 3 Monate pro Jahr). Ich hatte immer den selben Zustellbezirk, während die anderen immer wieder rotierten. Ich war Anfang bis Mitte 20, die Beschäftigten 50 aufwärts, ich hatte auf dem Rad vmtl einfach einen anderen Antritt als die anderen (und die Zustellbezirke waren räumlich nicht klein, die Haushalte teils weiter auseinander). Usw.


    Was auch eine Rolle gespielt haben könnte: Es wurde morgens gerne schon Bier konsumiert, während ich mir lieber Spezi geholt habe... ;)

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  • Jedenfalls habe ich einen Heidenrespekt vor diesem Beruf erworben, Der Mann mit der Ledertasche .


    Ich hatte übrigens in meinem jetzigen Beruf über die Jahre viele Zusteller:innen in Behandlung. Was man hört, sind die Zustände deutlich stressiger und AN-feindlicher geworden als zu meiner Zeit.

    jetzt wird mir einiges klar

    Nichts gegen ein Bier hin und wieder. Aber regelmäßig ein bis zwei ab 0630 morgens eher nicht...

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  • Was auch eine Rolle gespielt haben könnte: Es wurde morgens gerne schon Bier konsumiert, während ich mir lieber Spezi geholt habe...

    Fun Fact: Bei mir in der Gegend ist ein "Spezi" Cola-Korn. Geht im Notfall auch morgens, aber nicht so gut, wenn man vorher schon geschlafen hat.

  • Fun Fact: Bei mir in der Gegend ist ein "Spezi" Cola-Korn.

    Ach? :D

    Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich meinte ein Cola-Orangenlimo-Mischgetränk. :*


    Wobei relativ am Anfang meines Zustellbezirkes ein sehr nettes altes Ehepaar wohnte, das ihrem Postboten gerne selbstgebackenes, aber auch selbstgebranntes angedeihen ließ. Die gaben mir gerne mal ein famoses Zwetschgenschnapserl zu trinken - wenn ich Zustellfehler machte, dann meist in den folgenden 15-30 Minuten, weil das schoss schnell zu Kopfe...

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