Low Perfomer

  • Hallo zusammen, bei uns in der Firma gibt es keine Vorgaben was, wieviel in welcher Zeit fertiggestellt werden muss (Produktion)

    Nun haben wir aber leider auch Low Performer die nur 1/3 der Menge produzieren die andere MA aus der selben Maschine raushauen... Dafür gibt es keine ersichtlichen gründe außer -kein Bock-

    Wie geht ihr mit solchen MA um, und wie habt ihr das geregelt mit Mengenvorgaben? Ich habe die Befürchtung dass es Kündigungen geben wird.

    wenn man düngen will reicht es nicht durch den Zaun zu furzen.

  • Sorry Mimmie, aber finde es bedenklich, wenn BR Kampfvokabular des AG übernehmen. Wer sind die "low performer" und wer ist die schnelle Truppe und sind diese miteinander vergleichbar? Wenn ich alter Zausel ein Wettrennen gegen Usain Bolt bestreiten müsste, wäre ich sicherlich auch ein (s)low performer... ;)

    Für einen Betriebsrat gilt: Lobt dich der Gegner, ist das bedenklich. Schimpft er, dann bist du in der Regel auf dem richtigen Weg. (August Bebel)

  • Wieso wir? Das ist das Problem des AG!

    Habt Ihr eine BV zum Thema Akkord?

    Es gibt keinen Akkord bei uns. Mein Anliegen ist diese MA irgendwie zu schützen, hätte ja sein können dass ihr da Vorschläge habt wie man dagegen wirken kann.

    Sorry Minnie, aber finde es bedenklich, wenn BR Kampfvokabular des AG übernehmen. Wer sind die "low performer" und wer ist die schnelle Truppe und sind diese miteinander vergleichbar?

    ok, die Ausdrucksweise ist nicht korrekt. Und ja, die MA sind absolut vergleichbar. Da rennt kein Bolt gegen nen alten Zausel Namens Ledertasche ;)

    wenn man düngen will reicht es nicht durch den Zaun zu furzen.

  • Ich habe die Befürchtung dass es Kündigungen geben wird.

    warum?

    gibt es dafür schon konkrete Anzeichen, das "Low Performer" seitens des AG gekündigt werden soll?

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Ich bin da bei schwede12

    Wenn es ein wirklich "LowPerformer" ist weil er nur einfach kein Bock hat, hält sich meine Bereitschaft immer in Grenzen, mich für ihn stark zu machen.

    Immerhin geht diese mangelnde Einsatzbereitschaft i.d.R. zu Lasten anderer Mitarbeiter.

    So schnell sollte das mit der Kündigung allerdings auch nicht gehen. Hier sollten doch im Vorfeld Gespräche zw. AG und dem Kollegen stattfinden, und hier könnt ihr als BR (mit Einverständnis des Kollegen) teilnehmen. Der berühmte "Schuss vor den Bug".

    Und wenn es dann wirklich keinen Grund gibt (Gesundheit/ Ausbildung....), dann muss der Kollege eben mit der Konsequenz leben.

    Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen

    (Aristoteles)


    Noch ein Tipp für die derzeitige Nachhaltigkeitsdebatte:

    Save Water - Drink Wine !!

  • Wo sagt man denn noch Low Performer - das sind Potenzialträger. :D


    Bei der Kündigung wird man sich die Frage gefallen lassen müssen inwiefern denn eine geforderte Arbeitsleistung nicht erbracht wurde. Der Mitarbeiter war immer da, hat die Maschine auf Anweisung bedient, ein zu erreichendes Mindestmaß war nicht definiert...

    Fallere me possum solus - wie wir Lateiner sagen. 3er Betriebsrat, BRV, kein Tarif.

  • ja

    als BR würde ich mir den betroffenen Bereich mal aus Sicht "Personalplanungen" vom AG erklären lassen.

    Wenn es konkrete Hinweise gibt, dann kann der BR ja auch aktiv werden.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • ein zu erreichendes Mindestmaß war nicht definiert...

    So einfach ist das nicht Hank....der Arbeitnehmer schuldet dem AG eine durchschnittliche Leistung die seinem individuellen Leistungsvermögen entspricht. Er braucht keine überdurchschnittliche Leistung erbringen darf aber auch nicht seine Arbeitskraft zurück halten. Also nur da sein und seine Zeit abbummeln geht also auch nicht!



    als BR würde ich mir den betroffenen Bereich mal aus Sicht "Personalplanungen" vom AG erklären lassen.

    Wenn es konkrete Hinweise gibt, dann kann der BR ja auch aktiv werden.

    Mit der Aussage kann ich nichts anfangen was nützt eine Personalplanung wenn die AN die Leistung verweigern?

    Als BR würde ich mich hier schön zurück halten und nicht das Problem des AG zu meinem machen!

  • Eine Kündigung wegen Minderleistung ist nicht ganz einfach und muss gut belegt werden.

    Gleichzeitig ist eine bewusste Minderleistung natürlich unkollegial.


    Der BR kann hier meines Erachtens nur versuchen, den Grund für die Minderleistung herauszufinden - entweder für den einen Kollegen oder aber für die anderen.

  • Ab und zu ist es auch was banales. Zum Beispiel hat man sich bei uns aufgeregt, dass bei einer Konstruktion die Einlegeteile umständlich einzulegen waren. Nach Recherge ist es aufgekommen:
    Der Konstrukteur ist Linkshänder und hat es für Linkshänder gebaut...

  • Mit der Aussage kann ich nichts anfangen was nützt eine Personalplanung wenn die AN die Leistung verweigern?

    Als BR würde ich mich hier schön zurück halten und nicht das Problem des AG zu meinem machen!

    das war bezogen auf die Aussage

    Ich habe die Befürchtung dass es Kündigungen geben wird.

    warum?

    gibt es dafür schon konkrete Anzeichen, das "Low Performer" seitens des AG gekündigt werden soll?

    ja

    schwede12


    wenn es konkrete Hinweise auf geplante Kündigungen der "Low-Performer" gibt, dann kann (sollte) ich als BR da auch aktiv werden (m.M.n.)

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.