Gleichbehandlungsgrundsatz Einstellungsdatum

  • Hallo,



    hab mal eine Frage zum Gleichbehandlungsgrundsatz. Es gibt 2 Große Gruppen von Mitarbeitern. Alle die gleiche Tätigkeit. Jetzt sollen die Mitarbeiter die nach einem bestimmten Einstellungsdatum eingestellt werden schlechter gestellt werden wie die vor diesem Datum. Ist das so korrekt?

  • In welcher Hinsicht sollen die beiden Mitarbeitergruppen unterschiedlich behandelt werden?
    Bezahlung, Urlaub, usw?
    Gibt es zu dem Stichtag etwas was sich in der Firma geändert hat? Also Betriebsübergänge, .....?

    Bevor wir einfache oder komplizierte Gesetzen/Verordnungen erlassen sollten wir es vielleicht mit etwas einfachen wie Hochdeutsch versuchen :)

  • Wie ist die sachliche Begründung für die Unterschiedlichbehandlung?

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

  • Geht es vielleicht darum, dass diese Mitarbeiter älter sind und deshalb vor bestimmten Belastungen geschützt werden sollen?

    Das ist Spekulation, ich warte auf die Antwort von Minni .


    Wollte man das des Alters wg machen, wäre der Stichtag aber eh Bullshit. Wer da z.B. 20 war, wäre jetzt 36 und 27 Jahre jünger als jemand, der/die am 1.2.2008 im Alter von 47 Jahren eingestellt wurde.


    Und für eine Ungleichbehandlung des Alters wg braucht man nach AGG auch einen sehr guten sachlichen Grund.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

  • Hm - sind die Ma vor diesem Einstellungsdatum etwa zu teuer geworden (Stufenaufstiege)?

    Auch Spekulation, warum wartet man nicht auf Antwort?


    Das verstieße im Übrigen gg das arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgebot, weil das keine ausreichende sachliche Begründungen wäre, die "billigere" Gruppe zu benachteiligen.


    Da die BR hier an Bord ist, sollte das Ansinnen ohne eine gute und nachvollziehbare Begründung rundheraus abgelehnt werden.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)