Mitarbeitergespräch

  • Hallo,


    hier wieder mal ein Fall der zäh ist:


    Wir haben eine BV-Mitarbeitergespräch, dort wird festgehalten, wann und wie diese Gespräche stattfinden inkl. wann nicht. Die Gespräche finden nicht statt, wenn …. Der Vorgesetzte noch kein halbes Jahr mit den Mitarbeitern zusammen arbeitet. Das war nun der Fall: eine komplette Abteilung wurde einer anderen Chefin zugeteilt. Es hätte also kein Gespräch stattfinden dürfen. Nun hat man sich doch kurzfristig entschieden eines zumachen, da davon auch die Lohnerhöhung/Leistungsgespräch abhängt. Die fristen wurden dabei nicht eingehalten, sondern alles auf dem kurzen Dienstweg und bis dahin auch nur zum Vorteil für die Mitarbeiter. Soweit okay.


    Leider waren 2 Personen nicht im Werk: 1 Person hatte Urlaub und die 2te Person (GdB 50) hatte aus der Reha noch eine Krankschreibung erhalten. Die im Urlaub wurde privat kontaktiert (komm bitte kurz her und unterschreibe), die noch krankgeschriebene nicht. Beide wäre aber am folgenden Montag wieder zur Arbeit erschien, die Abgabefrist war aber der Freitag.


    Die mit Gdb 50, bekommt dadurch nun ca. 1% weniger Lohnerhöhung.


    Bin gerade in nervigen Diskussionen mit dem Personalchef, der auch Inklusionsbeauftrager ist.


    Wir sind gerade am Austauschen von Meinungen….. wenn ihr noch Ideen habt. Will noch nicht mit dem Anwalt drohen, das spare ich mir noch auf. Hoffe immer noch; dass ich ein Stück Menschlichkeit in der Perso finde. :/


    Gruß

  • Die mit Gdb 50, bekommt dadurch nun ca. 1% weniger Lohnerhöhung.

    die bekommt 1% weniger Lohn weil sie die Abgabefrist aufgrund von Reha nicht einhalten konnte?


    --> die Lohnerhöhung fällt 1% geringer aus oder ist das 1% weil sie später die Erhöhung bekommt?


    in der Sache egal --> wenn man Urlaub hat oder AU/Reha dann verschieben sich Fristenden eben auf den ersten Arbeitstag nach der Abwesenheit.

    Steht dazu etwas in der BV?

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • nein, das steht nicht in der BV, die BV ist schon etwas in die Jahre gekommen und ist leider nicht eindeutig. Kann man sehr viel interpretieren ...... von beiden Seiten :)

    Und sie bekommt jetzt 1% weniger Lohnerhöhung, bis zum nächsten Gespräch und Lohnerhöhung >> Oktober 24

    Also, sie wird auf ewig benachteiligt .......

  • Ich kann mir kaum vorstellen, dass in einer BV ernsthaft so eine Scheisse steht...


    Eine Leistungsbeurteilung, erst recht eine entgeltrelevante, findet doch bitteschön nicht im Mitarbeiter:innengespräch statt, sondern vorher. Und das nach klar definierten und überprüfbaren Kriterien (S.M.A.R.T.). Das kann und darf nicht davon abhängig sein, ob man an einem Stichtag im Betrieb ist.


    Da würde mich doch sehr die konkrete Formulierung interessieren...

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

    Einmal editiert, zuletzt von Fried ()

  • Hoffe immer noch; dass ich ein Stück Menschlichkeit in der Perso finde Zitat UH

    Na da haben schon andere oft vergebens gesucht! :)

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass in einer BV ernsthaft so eine Scheisse steht...

    Die Formulierung würde mich auch interessieren.


    Allein dies:

    nein, das steht nicht in der BV, die BV ist schon etwas in die Jahre gekommen und ist leider nicht eindeutig. Kann man sehr viel interpretieren ...... von beiden Seiten :)

    würde mir schon ausreichen diese zu kündigen!

  • Und sie bekommt jetzt 1% weniger Lohnerhöhung, bis zum nächsten Gespräch und Lohnerhöhung >> Oktober 24

    auf welcher Grundlage?

    und warum 1% weniger, warum wird dann nicht die Lohnerhöhung ganz ausgesetzt (das wäre auch nicht besser, aber wenigstens ja logischer wie 1% Kürzung)? damit der AN sich bemüht pünktlich zum verspäteten Termin zu kommen? Wo der AG doch sowieso einen Anspruch ggü. dem AN hat das dieser pünktlich zu erscheinen hat?


    Das mit den 1% ist doch "Nötigung" vom AG ggü. dem AN, weil der AG denselben Anspruch auch ohne 1%-Kürzung hätte, das der AN zum Gespräch erscheint.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Das mit den 1% ist doch "Nötigung" vom AG ggü. dem AN, weil der AG denselben Anspruch auch ohne 1%-Kürzung hätte, das der AN zum Gespräch erscheint.

    Ein Arbeitgeber welcher den Anspruch vertritt das der Arbeitnehmer zum Gespräch erscheint während Urlaub oder Krankheit sollte man relativ deutlich klar machen das er da auf dem Holzweg ist.

    Bevor wir einfache oder komplizierte Gesetzen/Verordnungen erlassen sollten wir es vielleicht mit etwas einfachen wie Hochdeutsch versuchen :)

  • Je nachdem, wo der Kollege im Urlaub ist, würde ich mich ja freiwillig zur Verfügung stellen, um während einer Dienstreise die Unterschrift auf Malle abzuholen 8) - zumindest würde ich die BV so interpretieren.

  • Mich würde in formeller Hinsicht noch interessieren, ob die zuständige Schwerbehindertenvertretung (in der Annahme, es gibt eine) unterrichtet bzw. angehört wurde und wenn ja: erfolgte die Unterrichtung unverzüglich und war sie umfassend?

  • Mich würde in formeller Hinsicht noch interessieren, ob die zuständige Schwerbehindertenvertretung (in der Annahme, es gibt eine) unterrichtet bzw. angehört wurde und wenn ja: erfolgte die Unterrichtung unverzüglich und war sie umfassend?

    Nachdem das hier das SBV-Unterforum ist, gehe ich davon aus, dass UH die SBV ist.


    Und das ist nicht nur in formeller Hinsicht interessant. Nachdem die SBV nach § 178 (2) SGB IX umfassend hätte unterrichtet werden müssen, kann die SBV die Maßnahme aussetzen lassen.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

  • Ja, wenn ich wetten müsste, hätte ich auch darauf gesetzt aus genau diesem Grund. Aber ich frag lieber einmal zuviel.


    Was ich inhaltlich nicht ganz durchdrungen habe ist: was wurde genau unterschrieben und über welche Angelegenheit reden wir? Warum plötzlich 1% weniger erhöht wird ist mir vollkommen schleierhaft, daher möchte ich die materielle Rechtmäßigkeit erstmal nicht bewerten wollen. Fraglich ist auch, ob die Maßnahme überhaupt aussetzbar ist. Ich meine mich zu erinnern - hab aber noch nie eine aussetzen müssen und es daher nicht 100% präsent - dass eine bereits vollzogene Maßnahme nicht mehr ausgesetzt werden kann weil sie dann quasi rückabgewickelt werden müsste. Könnte mich durchaus irren an der stelle :D


    Und ob es erfolgversprechend ist, die Entscheidung bzw. deren Vollzug auszusetzen, sei dahingestellt. Vorausgesetzt sie ist noch aussetzbar könnte eine Unterrichtung und Anhörung erfolgen mit dem gleichen Endresultat.


    Viel spannender fände ich ein Gespräch mit dem Arbeitgeber im Sinne von: "Sagen Sie mal, also Sie haben ja leider vergessen, unverzüglich und umfassend zu unterrichten und vor der entscheidung anzuhören. Wissen Sie eigentlich, dass das nach § 238 eine Ordnungwidrigkeit darstellt darstellt, die mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 € geahndet werden kann? Eine solche Anzeige kann jeder stellen, auch ein schwerbehinderter Mensch. Als Schwerbehindertenvertretung ist man gesetzlich verpflichtet, die schwerbehinderten Personen über ALLE zustehenden Rechte aufzuklären. Darüber hinaus wäre noch ein Schadensersatzanspruch nach § 280, 823 i.v.m. 241 bgb, 178 SGB IX zu prüfen, da durch die mangelnde Unterrichtung die SBV daran gehindert war, rechtzeitig mit dem Schwerbehinderten Kontakt aufzunehmen, um den jetzt eingetretenen Schaden zu verhindern. Darüber hinaus stellt die Ungleichbehandlung (Kontakt zum Kranken nein, aber zum Urlauber ja) eine ungerechtfertigte Ungleihcbehandlung dar, die keinerlei Sachgrund hat. Daher könnte auch hier ein Schadensersatzanspruch nach 280 i.v.m. 241 bgb gegeben sein. Möchten Sie wirklich, dass ich gezwungen bin meine Rechtsauffassung so zu beraten? Anwälte sind doch immer so schrecklich teuer" Vielleicht bringt einen das zum Ziel, wenn die im Eingangspost erhoffte Menschlichkeit nicht auffindbar ist. Nur so als grobe Idee ohne die aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit hinreichend reflektiert zu haben ;)

  • Sorry,

    habe mich vielleicht falsch ausgedrückt. Die Person bekommt eine Lohnerhöhung, aber alle kriegen z.B. 3 % und sie durch das nicht geführte Mitarbeitergespräch nur 2 %, da man ihre Leistung nicht bewerten konnte, durch .... sie nicht da :)

    Und ja, ich bin SBV und nein der 178§ wurde nicht eingehalten. Hab heute um 12h einen Termin beim Perso-Chef.

    die Einladung, klang fast wie eine Drohung, ich schau mal ...... bin aber noch entspannt, sind noch per Du


    Hab schon überlegt, ob ich es intern beim Mitarbeiterschutzgesetz eingebe: Perso-Chef ist auch Inklusionsbeauftragter und und für das Schutzgesetz zuständig -> was ein Hohn

    Gruß

    UH

  • Nachdem das hier das SBV-Unterforum ist, gehe ich davon aus, dass UH die SBV ist.


    Und das ist nicht nur in formeller Hinsicht interessant. Nachdem die SBV nach § 178 (2) SGB IX umfassend hätte unterrichtet werden müssen, kann die SBV die Maßnahme aussetzen lassen.

    Was der betroffenen Person gar nichts bringt. Wenn ich die um 1% geringere Gehaltserhöhung als Maßnahme aussetzen lasse bekommt die Kollegin genau wie viel Gehaltserhöhung? 0%.


    Tja wenn ich dem Arbeitgeber eine OWI an den Hals hänge, dann kostet es das ihm vielleicht am Ende maximal 10000 Euro als persönliche Strafe. Im Glücksfall für Ihn nur ein paar unangenehme Gespräche mit der Agentur für Arbeit.
    Das führt dazu das die Kollegin aber auch nicht die 1% Differenz als Erhöhung bekommt.

    Bevor wir einfache oder komplizierte Gesetzen/Verordnungen erlassen sollten wir es vielleicht mit etwas einfachen wie Hochdeutsch versuchen :)

  • Wenn ich die um 1% geringere Gehaltserhöhung als Maßnahme aussetzen lasse bekommt die Kollegin genau wie viel Gehaltserhöhung? 0%.

    Dass das Quark ist, solltest Du wissen. Die Informationspflichten werden nachgeholt, und danach erfolgt die Maßnahme - dann hoffentlich mit der richtigen Lohnerhöhung - erneut.


    Würde eine SB wegen dieses Rechtes des SBV benachteiligt (würde also noch weniger Erhöhung bekommen), wäre (juristisch) ja wohl Feuer auf dem Dach.

    Tja wenn ich dem Arbeitgeber eine OWI an den Hals hänge, dann kostet es das ihm vielleicht am Ende maximal 10000 Euro als persönliche Strafe.

    Die drohende persönliche Strafe ist sehr motivierend. Denn die ist von der natürlichen Person zu zahlen, die den AG repräsentiert, nicht vom AG. Und eine solche Summe zahlen auch Geschäftsführer:innen ungern, wenn es sich vermeiden lässt.

    Das führt dazu das die Kollegin aber auch nicht die 1% Differenz als Erhöhung bekommt.

    Nichts, was Du als SBV tust, führt zwingend dazu. Das einzige zwingende ist der individuelle Klageweg.


    Die Person bekommt eine Lohnerhöhung, aber alle kriegen z.B. 3 % und sie durch das nicht geführte Mitarbeitergespräch nur 2 %, da man ihre Leistung nicht bewerten konnte, durch .... sie nicht da :)

    Das ist Bullshit.

    Eine Leistungsbeurteilung, erst recht eine entgeltrelevante, findet doch bitteschön nicht im Mitarbeiter:innengespräch statt, sondern vorher. Und das nach klar definierten und überprüfbaren Kriterien (S.M.A.R.T.). Das kann und darf nicht davon abhängig sein, ob man an einem Stichtag im Betrieb ist.

    Daher eine Erinnerung, die Info fehlt noch:

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass in einer BV ernsthaft so eine Scheisse steht... (...) Da würde mich doch sehr die konkrete Formulierung interessieren...


    Das einzige zwingende ist der individuelle Klageweg

    Und das ist für die AN eigentlich unverlierbar. Die Benachteiligung als SB wg Nichtbeteiligung der SBV ist da sogar nur ein nachrangiger Baustein.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

    6 Mal editiert, zuletzt von Fried () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Fried mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • und sie durch das nicht geführte Mitarbeitergespräch nur 2 %, da man ihre Leistung nicht bewerten konnte, durch .... sie nicht da :)

    das ja mal eine Begründung :D


    der AG kann die Leistung nur in einem Mitarbeitergespräch unter Anwesenheit des MA bewerten :/

    --> wenn der MA abwesend ist und/oder kein Mitarbeitergespräch ist, dann ist er zu einer Bewertung der Leistung des MA nicht in der Lage ?


    Ich kenne das eigentlich nur so:

    der AG bewertet eigenständig die Leistung des MA und das MA-Gespräch dient lediglich zur Mitteilung und Erläuterung ggü. dem MA.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Es gibt ein Leistungskatalog:

    ++ / + / o / - / - bei ++ bekommst du eine höhere Lohnerhöhung und bei -- weniger.

    Die Personen, die kein Gespräch haben = GdB 50 oder Gleichgestellt und über 55 Jahre dürfen diese Beurteilung ablehnen.


    Neueinstellungen bekommen keine Beurteilung usw.


    Alle die keine Beurteilung bekommen, werden auf 0 bewertet. Damit sie nicht Benachteiligt werden usw. "funktioniert nicht"


    Was mit Langzeitkranken passiert??? Müssen eigentlich eine Einladung bekommen, aber die Beurteilung darf nur während der Arbeitszeit stattfinden.... ist alles sehr kompliziert, geht dann auch noch um Entgeldbänder und auch die sind noch wieder unterteilt in 5 Blöcken und nach Führungsebenen. Dann gibt es dort einen Schlüssel und dementsprechend gibt es einen Lohnerhöhung.


    Wenn z.B. eine Lohnerhöhung von 5% ausgerufen wird, dann bekommt die Person ganz links und oben im Band die größte Prozentuale Lohnerhöhung und rechts unten die geringste. Also gibt es eine Erhöhung von z.B.: 2 bis 8 %, aber im Mittelwert 5%

  • Damit nehmt ihr den MA mit Schwerbehinderung doch die Möglichkeit, sich für die höhere Lohnerhöhung zu empfehlen. Hier ist der Passus, der bei uns gilt:


    "Schwerbehinderte Beschäftigte bedürfen im Verhältnis zu Beschäftigten ohne Behinderungen in der Regel eines größeren Einsatzes an Energie, um gleichwertige Leistungen zu erbringen. Bei der Beurteilung ihrer Leistung ist daher eine etwaige Minderung der Arbeits- und Verwendungsfähigkeit durch die jeweilige Behinderung besonders zu berücksichtigen. Dabei sind lediglich die Auswirkungen der Behinderung von Bedeutung."


    Damit wird dieser Bereich berücksichtigt und die geleistete Arbeit kann zwar zahlenmäßig unter der von anderen MA liegen, aber trotzdem eine bessere Eingruppierung rechtfertigen. Ist etwas Arbeit, um das für jeden MA mit Schwerbehinderung zu beurteilen, aber solange sich an Behinderung und Arbeitsplatz nicht ändert, muss diese Abwägung nur einmal getroffen werden.

  • Ob die Beurteilung lt BV also im Gespräch stattfinden soll oder nicht, wird mir hier nicht klar. Faktisch kann es so nicht sein, selbst wenn das in der BV absurderweise so stünde, denn eine Leistungsbeurteilung hat nach transparenten und quantifizierbaren Kriterien stattzufinden, die in einem Gesprächstermin nicht zu realisieren sind bzw für die ein Gesprächstermin nicht Voraussetzung sein kann. Faktisch hat die Leistungsbeurteilung vorher zu erfolgen, um im Termin dann besprochen zu werden.


    Ich bleibe bei meinem Vorschlägen:

    1. Die SBV soll die Maßnahme aussetzen und darauf drängen, unter Vorlage der Leistungsbeurteilung informiert zu werden, um dann eine rechtskonforme Entgelterhöhung zu erreichen.

    (Bzgl der OWi kenne ich mich beim SGB IX nicht aus, aber wenn diese Option so besteht, würde ich als SBV dann ggf auch diese Karte ausspielen)

    2. Sperrt sich der AG, muss die AN individuell klagen.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

    3 Mal editiert, zuletzt von Fried ()

  • Aber ehrlich, wer soll einen behinderten Menschen beurteilen? Das kann so nicht funktionieren. Ich habe selber einen GdB von 50 und auch ich traue es mir nicht zu, eine Person zu beurteilen, z.B.: Krebs, MS, fast taub usw. .... möchte ich auch nicht, das steht mir auch nicht zu!!!!

    Und auch mein Chef, kann mich nicht beurteilen....

  • Aber ehrlich, wer soll einen behinderten Menschen beurteilen? Das kann so nicht funktionieren. Ich habe selber einen GdB von 50 und auch ich traue es mir nicht zu, eine Person zu beurteilen, z.B.: Krebs, MS, fast taub usw. .... möchte ich auch nicht, das steht mir auch nicht zu!!!! Und auch mein Chef, kann mich nicht beurteilen....

    Die Aussagen finde ich fragwürdig. Letztlich kann niemand niemanden wirklich beurteilen, wenn man es auf die Spitze treibt...


    Wenn man ein transparentes und klar quantifizierbares Beurteilungssystem hat, das die nötigen Faktoren mit einbezieht, dann wird das in vielen Arbeitsbereichen gehen.


    Aber selbst wenn man Dir zustimmte: Der Rant bringt ja nix. Du musst jetzt als SBV konkret aktiv werden.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)