Der Betriebsrat als billige Wissensdatenbank

  • Guten Nabend Zusammen,


    ich wurde auf diesen Umstand nun mehrfach angesprochen und eigentlich wäre es eine Stelle im Bereich ab 6.000 Euro brutto.... aber naja... Ich versuchs mal:

    Ich selbst arbeite eigentlich als technischer Mitarbeiter, wurde aber vor ein paar Monaten in die Verwaltung zum Einsatz abberufen. Wichtig ist: Ich bin weder Ingenieur noch Meister oder Techniker. Ich weiß nur 1. sehr viel durch meine langjährige Betriebszugehörigkeit und weil ich bei einem Technischen Leiter vor über 10 Jahren quasi seine "Rechte Hand" war.


    Nun hat es sich ergeben, dass ich in der kurzen Zeit als Betriebsrat mein technisches Wissen noch weiter und feiner ausgebaut habe.

    Ich habe einen Mangel erkannt --> unzureichende Staubklasse unserer eingesetzten Staubsauger --> diese der GF vorgetragen und wurde nun eingesetzt 2 Staubsauger zu beschaffen.


    Ich hatte wegen etwas anderem mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht telefoniert und ihn auf diese Staubsauger-Beschaffungsgeschichte aufmerksam gemacht.

    Er meinte, ich solle der GF gegenüber erklären, dass ich weder die Fach noch die Sachkompetenz besitze, einen passenden Staubsauger auszuwählen und alle meine Angebote nur unter Vorbehalt gelten, und dass der AG diese fachlich auf Eignung überprüfen müsse.

    Denn Sonst wäre ich als Beschaffer und Auswähler wohl auch irgendwie in der Haftung mit drin, falls diese Staubsauger doch nicht ganz die richtigen seien und sich daraus dann eine Gesundheitsgefährdung ergibt.


    Also offiziell muss ich wohl "dumm sein", jedenfalls wenns um wichtiges geht.


    Nun ist es aber so, dass ich mit fast 1 Aktenordner an Wissen für Sauger, Staubklassen und Entstaubungsanlagen gesammelt und teilweise auch angelesen habe.

    Darauf greift mein Arbeitgeber jetzt natürlich sehr billig zurück, 1. indem ich die passenden Staubsauger besorgen soll.


    Um nicht in der Haftung zu sein, habe ich zwar dem AG gegenüber erklärt, dass ich dazu nicht geeignet bin, aber ohne überheblich zu klingen, ich meine, dass aus meiner kleinen Firma sich sonst niemand ernsthaft damit beschäftigt hat.


    Nun ist es so:

    Nächste Woche soll ein Termin stattfinden, wo an unserer Zentralstaubsauganlage entsprechende "Saugsteckdosen" angebracht werden sollen. Also ein Planungstermin.

    Ich bin dazu als BR auch eingeladen.


    Ich hatte diese Woche schon ein Gespräch mit unserem Technischen Leiter, indem ich ihm gegenüber versucht habe zu erklären, dass diese Zentralstaubsauganlage so wie sie da steht auch nicht für Gefahrenstoffe geeignet ist.

    Und wenn er Saugsteckdosen an unsere Zentralsauganlage anbauen will, dann verändert er eine bestehende Anlage und er müsste ggf. auch den Zentralstaubsauger auf den Stand der Technik bringen.


    Zum Beispiel eine Volumenstrom- und Filterüberwachung ist von der BG vorgeschrieben, wenn man entsprechende Stäube nach der TRGS damit aufsaugen will.

    Das hört er alles zum ersten mal und weiss auch von nix bescheid, er denkt, wenn er einer Firma den Auftrag gibt "Bau mir da ein paar Saugsteckdosen an", werden die das schon alles nach den aktuellen Gesetzen errichten.


    Mir wurde nun schon mehrfach gesagt, dass 1. Ich als BR wohl als billige Wissensquelle missbraucht werde, 2. mein Name als BR in der späteren Umsetzung wahrscheinlich sowieso nirgends auftaucht und 3. das für so etwas eigentlich der Technische Leiter zuständig sei.


    Ich habe auch ein paar Fragen an den Technischen Leiter gestellt, wie genau diese Sauglösung aussehen soll, er antwortete darauf nur: Ich weiß es nicht, diese Fragen kannst Du nächste Woche der Firma stellen, die den Auftrag erhalten hat...


    Hattet Ihr in euren Betrieben schonmal solche Situationen, und wie seid Ihr damit umgegangen?

    Und was mache ich mit dem ganzen Wissen...?


    Billig preisgeben und so indirekt dem TL zuarbeiten oder für mich behalten und den dummen spielen und hinterher bemängeln, was für ein Mist die Firma und der TL da gebaut hat.. Dann aber vielleicht mir anhören müssen, warum ich denn meine Einwände nicht beim Termin kund getan habe..... Also doch für "lau" Wissen abzapfen....?


    Ich weiß es nicht, was das richtige ist. Es soll auch nicht überheblich klingen als ob ich alles wüsste, ganz sicher nicht - , ich wurde aber von verschiedensten Menschen auf diesen Umstand angesprochen, dass dieses ja eigentlich der TL wissen müsste und nicht mMan85...


    Und nein Fried... ;) Der TL ist immer noch da, wahrscheinlich hat die GF eine gemeinsame Leiche mit dem TL im Keller, auch das weiß ich nicht.

  • Der TL ist immer noch da (...).

    JA, ABER WIE LANGE NOCH!? ;)


    Bei all dem, was Du hier erzählst, ist der Verdacht einer gemeinsamen kriminellen Energie nicht so ferne liegend, das stimmt...

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

    2 Mal editiert, zuletzt von Fried () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Fried mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Bei all dem, was Du hier erzählst, ist der Verdacht einer gemeinsamen kriminellen Energie nicht so ferne liegend, das stimmt...

    Denk doch nicht immer gleich das schlimmste, Fried. Vielleicht haben sie ja auch nur miteinander geschlafen... :whistling:


    Aber zum Thema. Ich würde sagen: "Ich kann nur empfehlen was ich für das richtige halte. Aber ich kann keine Gewähr übernehmen, ob es das richtige ist." Und das möglichst noch schriftlich bestätigen lassen, dass du erst Empfehlungen abgibt, wenn du aus der Haftung genommen bist.


    Und ob du indirekt dem TL zuspielst oder nicht, würde mal nicht von Eitelkeiten abhängig machen. Die GL weiß eh dass der Impuls von dir ausging. Im Fußball muß man manchmal auch das besser plazierte Arschloch anspielen, damit es das Siegtor für das Team erzielt. ;)

    Für einen Betriebsrat gilt: Lobt dich der Gegner, ist das bedenklich. Schimpft er, dann bist du in der Regel auf dem richtigen Weg. (August Bebel)

  • wenn er einer Firma den Auftrag gibt "Bau mir da ein paar Saugsteckdosen an", werden die das schon alles nach den aktuellen Gesetzen errichten.

    Hatten wir bei der Einhausung nicht gelernt, dass eine Firma nur ganz genau das tut, wofür sie bezahlt wird?


    Mein Rat wäre: Such nicht einen Staubsauger sondern eine Beratungs- und Planungsfirma. Die sollen dann wirklich mit dem Auftrag "Macht das hier alles sauber und gesetzeskonform - Geld spielt keine Rolle" ans Werk gehen.

    (Ok, vorher musst du deine GF überzeugen, dass das der einzig richtige Weg ist)

  • Die Situation kommt mir bekannt vor. Allerdings im allgem. Arbeitsschutz, was die Sache nciht besser macht...


    Zieh dich zurück auf deine Position als Betriebsrat, dass kann ich dir aus meiner Erfahrung sagen. Als solcher hast du "Nörgelrecht" aber keine Verantwortung. Da du Fachwissen hast ist es für dich leicher, die Vorhaben des AG zu bewerten. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, ist auch Fachwissen nur Halbwissen wenn man den Arbeitsschutz/Gesundheitsschutz-Kontext nicht drauf hat. Deshalb hat in der ASA sitzung ja auch der FaSi UND der Betriebsarzt UND jemand vom Fach mit Kenntnis der spezifischen Arbeitssituation zu sitzen. Als BR aus der Praxis mit Fachwissen ergänzt du einen (ich nenns mal positiv) unvorbereitete TL schon recht gut. Nur so kann hat man die nötige Expertise am Start.


    Der AG hat die Verantwortung und einen FaSi der, wenn er sich nicht selber auskennt, dem AG zumindest empfehlen muss weiteren Fachbeistand zu bestellen. Der FaSi hat hier mWn Verantwortung, die der BR nicht hat. In der vierteljährlichen ASA Sitzung, in die das Thema gehört, sollten sich die Rollen ja schon eingespielt haben.


    Das wäre auch ein guter Grund auf die ASA sitzungen zu bestehen, sollten sie nicht min 2x im jahr stattfinden. Manchmal ist das einzige was hilft: eine Emails zu jeder Gelegenheit (weniger als 1 ASA im Halbjahr zähle ich da dazu), die sagt "dies und das kann Ihnen, lieber AG, als fahrlässig ausgelegt werden, wofür Sie im Schandensfall PERSÖNLICH HAFTEN. Unser FaSi Hr. Sowieso kann Ihnen dies sicher näher erläutern. Wir würden einen vozugsbedingten AG-Wechsel nicht nur persönlich sehr bedauern!"

    Manchmal muss man die Sau zum Trog tragen...

  • Er meinte, ich solle der GF gegenüber erklären, dass ich weder die Fach noch die Sachkompetenz besitze, einen passenden Staubsauger auszuwählen und alle meine Angebote nur unter Vorbehalt gelten, und dass der AG diese fachlich auf Eignung überprüfen müsse.

    Denn Sonst wäre ich als Beschaffer und Auswähler wohl auch irgendwie in der Haftung mit drin, falls diese Staubsauger doch nicht ganz die richtigen seien und sich daraus dann eine Gesundheitsgefährdung ergibt.

    wenn ein Fachanwalt für Arbeitsrecht Dir solch einen Ratschlag gibt kann man m.M.n. 2 Dinge tun


    1. sich daran halten

    2. eine zweite Meinung eines anderen Fachanwaltes einholen


    was man nicht tun sollte:

    Also offiziell muss ich wohl "dumm sein", jedenfalls wenns um wichtiges geht.

    warum bist Du eingeschnappt?


    Du hast einen rechtlichen Rat bekommen von einem Fachanwalt.

    Du kannst den höchsten IQ haben und alles technisches Wissen dieser Welt, ohne entsprechende Ausbildung und bestandene Prüfung darfst Du nur weil Du es weißt und kannst auch keine TÜV-Prüfungen abnehmen und Plaketen verteilen.

    --> da würde der Fachanwalt eben auch denselben Rat geben

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • warum bist Du eingeschnappt?

    Ich lese da nichts eingeschnapptes.


    Sondern die Beschreibung der Wahrnehmung, eigentlich für bestimmte Themen fachlich besser geeignet zu sein als der TL, dieses aber in gewisser Weise verbergen zu müssen bzw das nicht honoriert zu bekommen.


    mMan85 , dem Rat des Fachanwaltes wirst Du Folge leisten, da bin ich mir sicher. Ansonsten kann ich nur raten, als AN Dein Wissen in klar kommunizierter rein beratender Funktion und gut dokumentiert einzubringen. Dass auch der TL davon profitiert, ist dann halt so.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

    Einmal editiert, zuletzt von Fried ()

  • Und das möglichst noch schriftlich bestätigen lassen, dass du erst Empfehlungen abgibt, wenn du aus der Haftung genommen bist.

    Hab den Ratschlag des Fachanwaltes befolgt.

    Also die Angebote eingeholt mit schriftlicher Abgabe, dass diese nur unter Vorbehalt zu geniessen sind und einer fachlichen Prüfung bedürfen.


    Zieh dich zurück auf deine Position als Betriebsrat, dass kann ich dir aus meiner Erfahrung sagen. Als solcher hast du "Nörgelrecht" aber keine Verantwortung.

    Bin dabei. Letze Woche saß ich in meinen BR Büro und habe erst einmal eine Stunde in Arbeitsrecht im Betrieb recherchiert.


    Deshalb hat in der ASA sitzung

    ASA haben wir nicht, sind unter 20 Beschäftigte und wird es deshalb wohl auch nicht geben.



    FaSi

    haben wir auch nicht.....



    UND der Betriebsarzt

    Haben wir auch (noch) nicht......



    UND jemand vom Fach mit Kenntnis der spezifischen Arbeitssituation

    *lach ..... muss ich noch was sagen....


    Wir haben die Bürotruppe... momentan 1 Geschäftsführer, 1 Assistenz der GF, 1 TL und 1 externen Berater, mich als BR und die Technik-Truppe.


    Der Geschäftsführer hat von der Technik wenig bis garkeine Ahnung. Die Assistenz der GF existiert erst seid 2 Wochen, der TL macht was er will und der externe Berater sagt genau das was Du auch sagst... auch dass alle persönliche Haften usw.

    Das Wissen "die", also die Leitungsebene alles.


    Trotzdem passiert nur sehr wenig.



    warum bist Du eingeschnappt?

    Keine Sorge, das bin ich nicht...

    Ich will Dir nur mal 2 Beispiele nennen:


    Vor ein paar Tagen war ein Treffen mit dem TL, 2 Handwerkern die Saugsteckdosen für eine Zentralstaubsauganlage installieren sollen, der Assistenz der GF und mir als BR.


    Ich habe mich ja in relativ kurzer Zeit in die Staubsaug-Thematik eingelesen... Ich weiß, dass wir einen Klasse H Sauger mit Sicherheitsbeutel und Volumentromüberwachung benötiten. Das ist beim saugen von Gefahrenstoffen so von der BG vorgeschrieben.


    Als "Sofort-Lösung" werden jetzt 2 kleine H-Sauger die ich rausgesucht habe angeschafft.


    Daneben haben wir aber noch einen alten Zentralstaubsauger. Der hat weder einen Sicherheitsfiltersack, noch eine Volumentromüberwachung oder sonstwas.


    Und unser TL will jetzt 8 Saugsteckdosen in den Maschinenhallen anbauen lassen und die Leitung des Zentralsaugers dementsprechend erweitern.

    Ich weiß: Man muss die genaue Strecke ausrechnen, die Winkel die verbaut werden, den Durchmesser der Rohre...

    Das habe ich alles in den entsprechenden DGUVs nachgelesen.

    Und erst dann kann man anfangen zu planen.


    Das wurde alles nicht gemacht. Ich konfrontiere die Handwerker und den TL im Gespräch mit diesen Tatsachen, darauf dann der TL:"Mr.Staubsauger war hier, und er hat mir erzählt, der hat genug Power, dass wir damit die ganze Straße saugen könnten... das passt schon..." die Handwerker:"Ja, lassen wir die Kirche mal im Dorf..."


    Ich dann weiter: "Und was ist mit der von der BG vorgeschriebenen Volumenstromüberwachung... ?"

    TL:"Du kannst doch die Hand vor den Saugrüssel machen, dann merkste doch, ob er voll ist..."


    Wir saugen Gefahrenstoffe, belasteten Staub, das ist so vorgeschrieben.... das interessiert niemanden, obwohl ich ihnen das Wissen auf den Silbertablett serviere.


    Und so gehts in einer Tour weiter.... Ich könnte noch viel mehr erzählen, aber ich muss/darf eine Spätschicht machen, über die Hälfte der Mitarbeiter sind krank und vorgestern war der Betriebs Nachmittags schon geschlossen, weil niemand mehr da war...


    wenn ein Fachanwalt für Arbeitsrecht Dir solch einen Ratschlag gibt kann man m.M.n. 2 Dinge tun


    1. sich daran halten

    Habe ich gemacht :)



    Du kannst den höchsten IQ haben und alles technisches Wissen dieser Welt, ohne entsprechende Ausbildung und bestandene Prüfung darfst Du nur weil Du es weißt und kannst auch keine TÜV-Prüfungen abnehmen und Plaketen verteilen.

    Ich weiß...


    Bis Später :)

    1er BR - kein Tarifvertrag

    2 Mal editiert, zuletzt von mMan85 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von mMan85 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • auch dass alle persönliche Haften usw.

    Das Wissen "die", also die Leitungsebene alles.

    Wissen ist nicht gleich wissen.

    Bei mir wars so: Ich sag es Jahre lang: "du, Chef, gehst in Knast, wenn was is". Nicht geglaubt. Sicherheitsschulung von der BG, frage nach Verantwortung, Chef schwitzt kurz, wieder vergessen. Endlich haben wir nen FaSi, der sagt das gleiche, der BA nickt. Nix passiert. Kommt mal die BG uneingeladen (aber angemeldet) vorbei, schreibt 4 Seiten Mängel, der Kleinkram wird erledigt, die strukturellen Probleme nicht. Bis eine neue Abteilungsleiterin es nicht einsieht für die Schlamperei ein zu stehen und bei jedem einzelnen Unding eine Email an den Chef absetzt: "mir fehlen die möglichkeit das zu beheben, also hier verantworte selbst, die BG zahlt im Schadensfall, aber dann holst sie sich das Geld von dir, danke! PS: link DVGU, TRGS etc." Plötzlich nahm man das ernst. Darum meinte ich: schreiben, schreiben, schreiben. Ich kann deinen Frust sehr gut verstehen.


    Dass der Chef seinen Laden zu machen kann, wenn 2-3 Kollegen rot husten, an das denkt er nicht. Die paar Tausend ABSETZBARE Euros sind aber ein Drama.


    "Im ASiG wird keine Mindestmitarbeiteranzahl genannt, ab der eine Bestellung notwendig ist. D.h. dass grundsätzlich schon ab einem Mitarbeiter eine Bestellung der Sicherheitsfachkraft vorzunehmen ist."

    Vor allem weil techn. Personal meist in Gruppe I (2,5 Grundbetreuungsstunden pro MA) oder II (1,5 Grundbetreuungsstunden pro MA) eingestuft ist, kommen da schon ein paar Stunden im Jahr zusammen. Das ist dann ein Externer der über eine Arbeitsicherheitsfirma kommt, der halt paar mal im Jahr vorbei schaut, Begehung macht. Dann gibts noch eine Hotline für MA, falls die Fragen haben.

    Einmal editiert, zuletzt von ElGato () aus folgendem Grund: Änderung Mindestanzahl AN für FaSi

  • mMan85 , eine Sicherheitsfachkraft ist auch in Kleinbetrieben zu bestellen. Gleiches gilt für den Betriebsärztlichen Dienst.


    Zwingend zu beachten ist die DGUV 2, die in ihrer Anlage 2 das Vorgehen für Eure Betriebsräte (>10 <50 AN) regelt.


    Einen ASA gibt es bei Euch qua Gesetz allerdings nicht, das stimmt.


    Abstimmung in der BetrVers hin oder her, eine Einbeziehung vom BG und/oder Gewerbeaufsicht bei Euch tut not...


    Die

    Gewerbeaufsicht

    kann auch sehr empfindliche Bußgelder verhängen, die nicht vom Unternehmen, sondern von der verantwortlichen natürlichen Person zu zahlen sind. Das motiviert ungemein.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

    Einmal editiert, zuletzt von Fried () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Fried mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • mMan85 , eine Sicherheitsfachkraft ist auch in Kleinbetrieben zu bestellen. Gleiches gilt für den Betriebsärztlichen Dienst.


    Zwingend zu beachten ist die DGUV 2, die in ihrer Anlage 2 das Vorgehen für Eure Betriebsräte (>10 <50 AN) regelt.

    Danke werter Fried.

    Werde mir das auch die nächste Woche mal ganz genau anschauen.


    ElGato

    Danke für deine netten Worte, ist mal schön zu hören, dass andere Kollegen auch ähnliche Probleme mit dem AG/GF haben wie ich. Dadurch wird der Kampf gegen die Windmühlen zwar nicht leichter, aber es spendet mir doch etwas "trost", bzw. ist es "schön" zu lesen, dass ich nicht ganz alleine bin.

    1er BR - kein Tarifvertrag

    Einmal editiert, zuletzt von mMan85 ()