GF-Sitzungs-Protokoll soll eine neue Vorlage (Ergebnisprotokoll) bekommen?

  • Guten Morgen!


    Unser neuer Vorstand hat vor, bei der nächsten GF-Sitzung eine Protokollvorlage mit auf die Tagesordnung zu nehmen.


    Das bisherige Verfahren ist wie folgt:

    Es schreibt immer der BR das Protokoll (hat sich unter der "alten" Führungsriege so etabliert

    und wurde zu 99% bis auf Tippfehler so vom ehemaligen Vorstand unterschrieben).


    Bereits geändert wurde das Verfahren bei Änderungswünschen seitens des neuen Vorstandes:

    Es wird in der Word-Datei mit nachvollziehbaren Änderungen und (auf Wunsch des Gremiums) mit Kommentaren gearbeitet.

    In der Version zum Unterschreiben sind viele Informationen dann nicht mehr (im Vergleich zu alten Protokollen) enthalten.


    Der Vorschlag vom neuen Vorstand ist nun, ein tabellarisches, reines Ergebnis-Protokoll anzufertigen.


    Kann das Gremium dies mit der Begründung ablehnen, dass in einem solchen viel weniger Informationen enthalten sind, z.B. bestimmte Diskussionspunkte, die zu einem Ergebnis (Kompromiss) geführt haben nach einigen Wochen und Monaten nicht unbedingt noch in den Köpfen sind, bzw. für das Nachlesen - falls ein Gremiumsmitglied verhindert war - auch nicht nachvollziehbar ist?


    Kann zum unterschriebenen Protokoll in der reinen Ergebnisform eine Aufzeichnung als "zusätzliche Gesprächs-Mitschrift" als Anlage zur Gedankenstütze mit abgeheftet werden? (Gut, nicht rechtsverbindlich, da diese dann vermutlich nicht mit unterzeichnet wird.)


    Kann das Gremium bei dieser Änderung darauf bestehen, dass dieses "Mini-Protokoll" dann auch von Seiten der GF erstellt wird?


    Gibt es einen Paragraphen, den ich nicht finde, dass es eine bestimmte Form des Protokolls geben muss? Sprich: Kann die Geschäftsführung verlangen, dass es "nur" ein Ergebnisprotokoll geben soll?


    Liebe Grüße euer

    Binchen

    Manchmal reicht freundliches Zähne zeigen - auch lächelnd kann man auf die Rechte hinweisen - und der Schritt zum Gericht ist letzten Endes dann doch nicht notwendig.

  • wünschen kann er sich das :)


    ihr als BR schreibt das Protokoll so wie ihr das braucht, wenn er ein anderes haben will, muss er selbst mitschreiben


    zu Protokollen findest Du immer nur die Mindestanforderungen, wenn ihr mehr schreiben wollt, dann dürft ihr das natürlich machen.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


    Einmal editiert, zuletzt von Randolf ()

  • ihr als BR schreibt das Protokoll so wie ihr das braucht, wenn er ein anderes haben will, muss er selbst mitschreiben

    und wenn "unseres" dann nicht unterschrieben wird? Weil eventuell dort Äußerungen stehen, auf die er sich nicht "festnageln" lassen möchte?

    (Genau deswegen schrillen im Gremium die Alarmsirenen in voller Lautstärke)

    Manchmal reicht freundliches Zähne zeigen - auch lächelnd kann man auf die Rechte hinweisen - und der Schritt zum Gericht ist letzten Endes dann doch nicht notwendig.

  • und wenn "unseres" dann nicht unterschrieben wird? Weil eventuell dort Äußerungen stehen, auf die er sich nicht "festnageln" lassen möchte?

    das Protokoll muss er ja nicht unterschreiben und wenn der AG seine Äußerungen nicht gegenzeichnen möchte, weil er sich nicht festnageln lassen will --> dann ist das so


    Notiz drunter "AG weigert sich zu unterschreiben, weil..."

    BRV + weiteres BRM unterschreiben dann das Protokoll, fertig


    Lasst euch nicht vom AG sachlich unbegründet zu Protokolländerungen drängen, dann hat er euch ja schon im Griff.

    Und Äußerungen auf die er sich nicht festnageln lassen will, soll er gleich für sich behalten

    --> Zuckerbrot und Peitsche wird in die entgegen gesetzte Richtung ausgeteilt :saint:

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Verständnisfrage: Geht es um das Protokoll des Monatsgespräches?


    Da kann jede Seite protokollieren, wie sie will.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

    Einmal editiert, zuletzt von Pfried () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Fried mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • dnisfrage: Geht es um das Protokoll des Monatsgespräches?

    Ja, genau!


    Vielen Dank, Ihr habt schon sehr geholfen!


    Ich nehme den Input mit in die Sitzung!


    :*

    Manchmal reicht freundliches Zähne zeigen - auch lächelnd kann man auf die Rechte hinweisen - und der Schritt zum Gericht ist letzten Endes dann doch nicht notwendig.

    Einmal editiert, zuletzt von Binchen3 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Binchen3 mit diesem Beitrag zusammengefügt.