Urlaubsplanung

  • MA die es ablehnen sich mit Klarnamen in einen Urlaubskalender einzutragen sind hier explizit das Thema

    wenn von den 10 MA 9MA kein Problem mit Klarnamen haben und 1 MA gem DSchGVo seinen Datenschutz gewährt haben will, müssen dann alle 10 MA "verschlüsselt" werden oder nur mehr als 1 MA?


    oder nur der 1 MA der keinen Klarnamen will?

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Und wenn jemandem auffällt, dass heute nur 9 Personen der Gruppe anwesend sind und fragt: "wo ist denn die Marie?" und ich antworte: "Hat Urlaub" kriege ich Zoff mit dem Datenschutzbeauftragten? 8o

    Möglicherweise schon. Weil die bessere Antwort wäre Marie ist heute nicht anwesend.
    Allerdings müsstest du dann vielleicht auch erst den Brief von Marie zum Datenschutzbeauftragten transportieren.

    Vielleicht wäre eine Antwort auch. Du hast heute das große Los gezogen und darfst neben bzw. nach deiner Arbeit auch noch die von Marie meterledigen heute. Und deshalb fällt dein Termin im Fitnessstudio heute Abend aus :)

    Bevor wir einfache oder komplizierte Gesetzen/Verordnungen erlassen sollten wir es vielleicht mit etwas einfachen wie Hochdeutsch versuchen :)

  • wenn von den 10 MA 9MA kein Problem mit Klarnamen haben und 1 MA gem DSchGVo seinen Datenschutz gewährt haben will, müssen dann alle 10 MA "verschlüsselt" werden oder nur mehr als 1 MA?

    Der Datenschutz muss gewährleistet werden. Wenn nur eine einzelne Person auf anständigen Datenschutz besteht, dann muss das irgendwie umgesetzt werden. Im Zweifelsfall steht die Person dann halt nicht auf der öffentlichen Liste.

    Mit deiner Lösung wird aus einem Verstoß ein Vorsatz, die Strafe steigt. Was die "Lösung" zu einer beschissenen und provokanten Idee macht.

  • Fragen: Ist es für den Zweck einer Datenerhebung zur Erstellung einer Urlaubsplanung aller AN einer Abteilung erforderlich, dass diese AN Einsicht in die Urlaubswünsche der anderen AN der Abteilung haben? Wäre es, wenn es nicht zwingend erforderlich wäre, zumindest sinnvoll iSv zweckdienlich, wenn diese AN Einsicht in die Urlaubswünsche der anderen AN der Abteilung haben ? Wäre es ggf sogar zweckwidrig, wenn diese AN keine Einsicht in die Urlaubswünsche der anderen AN der Abteilung haben?

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

  • Fragen: Ist es für den Zweck einer Datenerhebung zur Erstellung einer Urlaubsplanung aller AN einer Abteilung erforderlich, dass diese AN Einsicht in die Urlaubswünsche der anderen AN der Abteilung haben? Wäre es, wenn es nicht zwingend erforderlich wäre, zumindest sinnvoll iSv zweckdienlich, wenn diese AN Einsicht in die Urlaubswünsche der anderen AN der Abteilung haben ? Wäre es ggf sogar zweckwidrig, wenn diese AN keine Einsicht in die Urlaubswünsche der anderen AN der Abteilung haben?

    Machst Du uns jetzt den Randolf? 8o


    Natürlich ist der Urlaubskalender "zweckdienlich" und der "Zweck" an sich, ist sogar ein gesetzlicher. Denn schließlich ist der AG ja per Gesetz verpflichtet Urlaub zu gewähren und eine Sozialauswahl durchzuführen.

    ...aber erforderlich ist er eben nicht. Niemals und auf keinen Fall.

    D.h. die Theorie "Der AG kann verlangen Klarnamen in einen betriebsöffentlich zugänglichen Urlaubskalender einzutragen, weil dies zu dem gesetzlichen Zweck der Urlaubsplanung und Sozialauswahl erforderlich ist", scheitert daran, dass es eben nur zweckdienlich aber keinesfalls erforderlich ist. - Denn erforderlich heißt: Anders geht es nicht. - Es heißt nicht: Es ginge auch anders, aber das ist umständlicher, macht mehr Arbeit und ist weniger effektiv und deshalb hab ich da keinen Bock drauf.

    „Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist“

    Hanlons Rasiermesser

  • Der Aspekt Datenschutz ist genug gewürdigt worden denke ich.

    Problematisch ist es wenn der Vorgesetzte dann erklären muss, wieso wer wann Urlaub oder auch nicht bekommt.

    Wie das dann ohne Namen gehen soll weiß ich nicht so wirklich.

    Wie soll ich als AN, dessen Urlaub abgelehnt wurde, denn z.B. prüfen ob eine Beschwerde beim BR angebracht ist oder nicht?

    Dass der BR im Falle einer Beschwerde Einsicht bekommt ist ja klar und auch kein Datenschutzproblem.

    Nicht die Dinge sind positiv oder negativ, sondern unsere Einstellung macht sie so. (Epiktet, gr. Philosoph)

  • Machst Du uns jetzt den Randolf? 8o

    Nein.


    Vllt habe ich ja was überlesen, aber Begriffe/Konstrukte wie "Erforderlichkeit" oder "Zweck", die m.E. in einer datenschutzrechtlichen Diskussion zwingend notwendig sind, habe ich in diesem Thread bislang nicht gesehen. Deswegen die sachlichen Fragen.


    Im Übrigen kann man m.W. Zweck und Erforderlichkeit nicht so scharf voneinander trennen, wie Du das nahelegst. Im Gegenteil, die Erforderlichkeit setzt den Zweck der Datenerhebung voraus.

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  • Der Aspekt Datenschutz ist genug gewürdigt worden denke ich.

    Eigentlich ja, aber wenn ich Deinen Beitrag weiterlese, offensichtlich nein!

    Wie das dann ohne Namen gehen soll weiß ich nicht so wirklich.

    Wie soll ich als AN, dessen Urlaub abgelehnt wurde, denn z.B. prüfen ob eine Beschwerde beim BR angebracht ist oder nicht?

    Stimmt natürlich, aber da reicht der Name ja auch nicht! - Do sollte man doch gleich im Urlaubskalender noch den Familienstand, Anzahl und Alter der Kinder (+ ggf. die Schließzeiten derer Kindergärten), zu betreuende Angehörige, ggf. vorgegebene Urlaubszeiträume der Ehepartner, ggf. bestehende Schwerbehinderungen und das Lebensalter mit angeben, damit natürlich jeder AN, dessen Urlaub abgelehnt wurde, auch prüfen kann, ob die vorgegebenen Kriterien der Sozialauswahl auch korrekt angewendet wurden und dann weiß, ob eine Beschwerde beim BR angebracht ist oder nicht.

    Merkst was? ;) Der Name hat da keinerlei Relevanz, da wenn Dein Urlaub abgelehnt wird, dies auf Grundlage einer Sozialauswahl stattfindet, die anhand von persönlichen Daten der AN durchgeführt wird, die ganz sicher nicht öffentlich gemacht werden dürfen. - D.h. prüfen kannst Du dies als MA sowieso nicht.


    Dass der BR im Falle einer Beschwerde Einsicht bekommt ist ja klar und auch kein Datenschutzproblem.

    Das "Einsicht des BR" und "betriebsöffentlich" nicht das Gleiche ist, ist aber schon klar?

    ...ich meine der BR bekommt ja z.B. auch Einsicht in die Bruttolohnlisten. Darf man die deshalb jetzt ausdrucken und ans schwarze Brett hängen?

    (Der BR hat da eine gesetzliche Aufgabe (Zweck) und dazu noch gesetzlich geregelte Informationsrechte, die andere AN eben nicht haben).

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    Hanlons Rasiermesser

  • Vllt habe ich ja was überlesen, aber Begriffe/Konstrukte wie "Erforderlichkeit" oder "Zweck", die m.E. in einer datenschutzrechtlichen Diskussion zwingend notwendig sind, habe ich in diesem Thread bislang nicht gesehen. Deswegen die sachlichen Fragen.


    Im Übrigen kann man m.W. Zweck und Erforderlichkeit nicht so scharf voneinander trennen, wie Du das nahelegst. Im Gegenteil, die Erforderlichkeit setzt den Zweck der Datenerhebung voraus.

    Paragraphenreiter , ich würde im Übrigen die von mir gestellten Fragen bzgl eines abteilungsöffentlichen Urlaubswunschkalenders wie folgt beantworten: Nein. Nein. Und nein.

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    Einmal editiert, zuletzt von Fried ()

  • Merkst was?

    ja, das Du ein Kämpfer für den Datenschutz bist und da habe ich ach überhaupt nichts dagegen.


    Trotz allem muss das Ganze ja auch noch irgendwie praktikabel bleiben und dafür muss man manchmal auch die Kirche im Dorf lassen und nicht abreißen.


    Ich bin raus, meine Meinung zum Datenschutz habe ich durchaus und die ist Deiner manchmal nicht soooo ähnlich wie sie evtl sein sollte.

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  • Praktikabel ist, wenn jeder seine Urlaubswünsche nach eigenen Wünschen (und nicht schon vorgefiltert nach empfundenen Möglichkeiten aus einem öffentlichen Dienstplan) einreicht und dann vom Vorgesetzten zentral geprüft wird, ob es zu Konflikten kommt. Die werden dann anhand der bestehenden Regelungen geklärt und zeitnah bekommen alle eine entsprechende Rückmeldung, ob ihr Urlaub genehmigt wurde oder aber (mit entsprechender gesetzestauglicher Begründung) abgelehnt wurde.

    Im Fall der Ablehnung kann der Vorgesetzte ggf. einen Tipp geben, welcher Zeitraum besser passen würde, um das Spiel nicht beliebig oft spielen zu müssen.

    Wenn der MA mit der Ablehnung nicht einverstanden ist, dann ist der BR der nächste Ansprechpartner, hat die Urlaubsliste anhand der Kriterien ebenfalls zu prüfen und festzustellen, ob die Sozialauswahl korrekt und regelkonform durchgeführt wurde und im Zweifelsfall auf eine Korrektur hinzuwirken.

    Am Ende haben dann alle einen regelkonformen Urlaub und die meisten sogar ihren Wunschurlaub. Wenn das nicht klappt, dann sind am ehesten die Regeln schlecht definiert.

    Wenn du eine Ablehnung vermeiden möchtest, dann steht es dir frei, deine Kolleg:innen zu fragen, ob sie in deinem Wunchzeitraum auch Urlaub haben wollen und es steht ihnen frei, dir zu antworten. Wenn du deine Kollegen nicht fragen magst oder nicht gut genug kennst, dann geht dich ihr Urlaubsplan auch nichts an.


    Ich kann in diesem Ablauf keine Notwendigkeit für einen öffentlichen Urlaubsplan erkennen. Sicherlich mag der in bestimmten Gruppen die Abstimmung vereinfachen, aber wirklich notwendig ist er nicht. Und auch für die anderen Kollegen geht keine Welt unter, wenn er verschwindet.

  • um das nur noch klarzustellen:


    Auch bei uns gibt es keine öffentlich aushängenden Urlaubspläne und in Schichtplänen steht für alle Arten der Abwesenheit auch abwesend drin.

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  • Im Übrigen kann man m.W. Zweck und Erforderlichkeit nicht so scharf voneinander trennen, wie Du das nahelegst. Im Gegenteil, die Erforderlichkeit setzt den Zweck der Datenerhebung voraus.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich verstehe was Du damit meinst.

    Natürlich kommt als aller erstes immer der Zweck, also was soll eigentlich erreicht werden. Denn dieser definiert ja überhaupt erst, welche Daten denn da erforderlich sind, um diesen Zweck zu erfüllen.

    Dann kommt aber noch der dritte Aspekt jeder datenschutzrechtlichen Diskussion hinzu, die Datensparsamkeit. Denn es ist auch ganz eindeutig gesetzlich geregelt, dass eben nur die Daten erfasst/verarbeitet werde dürfen, die für diesen Zweck erforderlich sind.

    Im Falle von Urlaub aus der Perspektive des AG:

    Der Zweck ist die gesetzliche Verpflichtung den AN gem. BUrlG Urlaub zu gewähren. Dazu sind einige Daten erforderlich, allen voran natürlich der vom AN gewünschte Urlaubszeitraum, da dieser lt. Gesetz für den AG ausschlaggebend ist. Für den AG bleibt es aber nicht dabei, denn das Gesetz verpflichtet ihn außerdem eine Sozialauswahl durchzuführen, falls sich die Urlaubswünsche der MA so überschneiden, dass nicht alle gewährt werden können. Zu diesem Zweck darf der AG natürlich weitere persönliche Daten der MA (Familienstand, Betreuungspflichten usw.) verarbeiten, da dies zur Erfüllung des gesetzlichen Zwecks (Sozialauswahl) erforderlich ist.

    Kurz gesagt die für den AG erforderlichen Daten, die er zu dem Zweck erheben muss, seiner Verpflichtung aus dem BUrlG nachzukommen sind: Die gewünschten Urlaubszeiträume der AN und die Daten zur Sozialauswahl. Nicht mehr und nicht weniger.

    Im Falle von Urlaub aus der Perspektive des AN:

    Der Zweck ist der gesetzliche Anspruch des AN gem. BUrlG Urlaub zu gewährt zu bekommen. - Welche erforderlichen Daten muss ich als AN denn da nun erheben? - Im BUrlG steht's drin: "Bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen". - D.h. die einzigen Daten, die ich als AN hier zu "erheben" habe sind: Wann will ich Urlaub? - mehr Daten sind zu dem Zweck, gem. BUrlG, Urlaub zu bekommen nicht erforderlich. Alles was man tun muss, ist dem AG seine Urlaubswünsche mitzuteilen und alles weitere ist dann dessen Aufgabe.


    ...also weder aus der einen, noch aus der anderen Perspektive sehe ich irgendeine Erforderlichkeit dafür, dass jeder AN jeden Urlaubswunsch jedes AN einsehen können muss. (Nicht erforderlich - Datensparsamkeit - darf nicht erhoben/verarbeitet werden).

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    Hanlons Rasiermesser

  • ...also weder aus der einen, noch aus der anderen Perspektive sehe ich irgendeine Erforderlichkeit dafür, dass jeder AN jeden Urlaubswunsch jedes AN einsehen können muss. (Nicht erforderlich - Datensparsamkeit - darf nicht erhoben/verarbeitet werden).

    Ich weiß ja gar nicht, warum Du ausgerechnet mit mir inhaltlich so ausgiebig debattierst. Wie bereits mehrmals gesagt, da sind wir uns einig (m.E. hätte man diesen Thread nach dem Beitrag von Dir, den ich als "ultimativ" bezeichnete, auch beenden können).

    Paragraphenreiter , ich würde im Übrigen die von mir gestellten Fragen bzgl eines abteilungsöffentlichen Urlaubswunschkalenders wie folgt beantworten: Nein. Nein. Und nein.

    Nichtsdestotrotz ist es (mir) wichtig gewesen, die datenschutzrechtlich relevanten Begriffe als Fragen zu formulieren, weil diese Begriffe diesem Thread fehlten - da sind mir zu viele Beiträge aus dem Bauch raus geschrieben worden.


    Den Begriff der

    Datensparsamkeit

    ist im Übrigen wie der Zweck ebenfalls Teil der Erforderlichkeit.

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  • Ich weiß ja gar nicht, warum Du ausgerechnet mit mir inhaltlich so ausgiebig debattierst.

    Hatte gerade Bock und Du warst halt da :D


    ja, das Du ein Kämpfer für den Datenschutz bist

    Was? Nein!

    Ich hasse die Scheiße genauso wie jeder andere auch! Ich beschreibe doch hier nix was ich irgendwie gut finde, sondern das, wie es mMn halt gesetzlich geregelt ist.

    „Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist“

    Hanlons Rasiermesser

  • Das ist ein vieldiskutiertes Thema. Man muss glaube ich ersmal eines klarstellen. Nur deswegen, dass es sich um eine kleine Klitsche mit 10 Leuten handelt, bedeutet dies nicht, dass da andere Datenschutzgrundsätze herrschen wie in einer großen Firma. Bei der Denke sollte man einfach so tun, als seien dies 1.000 Leute. Für mich ist dies klitzeklar eine Datenerhebung von persönlichen Daten (auch wenn das überzogen klingt). Auch mein Kollege hatte erst einen Datenschutzkurs. Dort war dies auch Thema und der Referent sagte, das fällt eindeutig unter den Datenschutz. Er nahm dieses Beispiel sogar her, um zu erklären, warum Datenschutz so wichtig ist. Er sagte, wenn diese Liste öffentlich ist, dann kann jeder genau sagen "Ah der ist da und da im Urlaub, das ist ein prima Zeitpunkt um dort einzubrechen". Blödes Beispiel aber halt auch richtig. Daher nach meinem Verständnis, will das ganz genau einer nicht, muss diese Liste so gestaltet sein, dass ein personenbezug unmöglich ist. Oder aber erwarte ich von einem Chef, dass er die Urlaube von 10 Personen managen kann. Dann würde sich im Zuge der Datensparsamkeit diese Liste erübrigen.