BRM verlässt regelmäßig früher die Sitzungen

  • Hallo,


    Die Situation haben wir zum Glück nicht.

    Aber es ist irgendwie verständlich, das er wegen der Fahrgemeinschaft pünktlich gehen will/muss.


    Ich würde mit dem Gremium besprechen, ob man die Sitzung nicht etwas vorverlegen könnte.


    Gruß

  • Wir haben das ab und zu, dass ein Mitglied rausrennt wegen eines Anschlusstermins. Darauf kann man verschiedene Sichtweisen haben. Ich habe lange Zeit mit den Augen gerollt und mich geärgert, weil es für mich hieß, dass das Mitglied die Sitzung nicht ernst genug nimmt. Betriebsrat geht vor und so. Dahinter stand allerdings mehr, dass zum Beispiel bei einem nachfolgenden Team-Meeting ein Betriebsrat dabei ist.


    Hier sehe ich auch so einen Fall. Entweder "ja dann musst du halt schauen wie du nach Hause kommst, Betriebsrat geht vor" oder "ja ich sehe den Konflikt und schaue wie wir ihn lösen können". Durch einen früheren Sitzungsbeginn würde sich das Mitglied sicher sehr vom Gremium verstanden und gewertschätzt fühlen.


    Du hast in einem anderem Thread geschrieben, dass euer Gremium noch recht neu ist. Ich denke da ist es auch einfacher sich solche Sachen einrütteln zu lassen als wenn seit 30 Jahren immer in den gleichen Abständen getagt wird.

    Fallere me possum solus - wie wir Lateiner sagen. 3er Betriebsrat, BRV, kein Tarif.

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  • Ich würde das in einer BR-Sitzung thematisieren. Nicht vorwurfsvoll, sondern unter einem TOP z.B. interne Organisation.

    Und dann besprecht einfach mal, ob die Sitzungstermine so passen und wer was braucht.


    Wenn er immer früher geht, heißt das jedes Mal, dass er damit ja auch die Beschlussfähigkeit gefährdet. (Auch wenn sie trotzdem immer noch gegeben ist) Denn ein Nachladegrund ist das ja nicht.


    Diesen Fakt würde ich auf jeden Fall mal klarstellen.


    Jeder soll sagen, was am Termin passt und was nicht.

    Und dann findet eine gemeinsame Lösung.

    Das kann ein früherer Beginn sein oder ein anderer Tag, an dem die Fahrgemeinschaft vielleicht nicht fährt oder später.


    Seid flexibel und probiert es neu.

    Wobei natürlich auch erwartet werden darf, dass sich dann alle an die gemeinsame Lösung halten.

    Wenn ich mein Privatleben nicht mit den Sitzungen vereinbaren kann, muss ich vielleicht eher überlegen, ob das BR-Amt passt.

  • Ein BR hat sich den Mitgliedern auch anzupassen. Wir haben zum Beispiel jetzt festgelegt, dass die BR Sitzungen (und auch das Monatsgespräch) immer um 13 Uhr stattfinden, da dann alle die in der Früh- bzw. Spätschicht sehr einfach teilnehmen können (Schichtwechsel ist 14 Uhr).


    Eine Möglichkeit (für den Threadersteller) wäre die Sitzungen nicht zu endlos langen Sitzungen ausarten zu lassen. Lieber öfter und dafür kürzer.

  • Das BRM verlässt wegen einer Fahrgemeinschaft regelmäßig früher die Sitzungen.

    als BRV bespreche ich die "Regeltermine" mit dem Gremium, so das wir einen Termin finden der allen passt.

    Bei kurzfristigen Terminen (was ja eher die Ausnahme ist) versuche ich das auch, wenn es nicht geht dann bleiben die BRM aber dann auch da.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Hier spielt auch ein wenig der Umfang der verbleibenden Sitzung eine Rolle. Nur, weil ihr wegen dem ganzen Geschnacke und drei Raucherpausen zehn Minuten überzieht, würde ich auch nicht auf die Fahrgemeinschaft verzichten. Wenn die Sitzung aber bis 16 Uhr angesetzt ist und meine Fahrgemeinschaft um 14 Uhr Feierabend hat, dann muss man da intensiver nach einer Lösung suchen (auf beiden Seiten).

  • Die Tagesordnung dahingehend gestalten das die wichtigen Themen zuerst dran sind ( Beschlüsse usw.) und die Sonstiges evtl. das fehlen eines Mitgliedes eher verschmerzen lassen. Im Andauernden Regelfall muss über eine andere Organisierung des Regelmäßig wiederkehrenden Termins ( ordentliche Sitzung) nachgedacht werden.

  • Wir haben dazu z. B. die regelmäßigen "Laberthemen" Berichte vom BRV / Ausschüssen / JAV und SBV ans Ende der Tagesordnung gestellt. Bei uns kommen wir da schnell vom Höcksken aufs Stöcksken. Alle wichtigeren konkreteren Themen bekommen weiter vorne einen eigenen Platz in der Tagesordnung.

    Die offene Kommunikation kommt dadurch nicht zu kurz, wir schieben aber z. B. Anhörungen dann nicht mehr vor uns her und schaffen es im Normalfall, grob unsere Zeitplanung einzuhalten.

  • Wir haben als ersten Punkt immer Anhörungen gesetzt.

    Für jeden Puntk haben wir in der verschickten Tagesordnung einen Vorschlag wie viele Minuten eingeplant sind und eine Person, die versucht auf die Zeit zu achten und bei längeren Punkten auch vorwarnt, wie viel Zeit noch bleibt. Das klappt mal mehr, mal weniger gut. Wir sind noch am Üben was die Umsetzung angeht.