Aufsichtsrat und Wahlen

  • Hallo zusammen,


    die GF trat an uns als BR heran und bittet uns die Wahl für die Aufsichtsratsvertretung zu machen. (Arbeitnehmer - Drittelbeteiligung) 9 Mitglieder insgesamt (2 AN + 1 Verdi)


    Wie sieht es denn aus - bzw. was passiert wenn sich


    1. kein Wahlvorstand dazu einfindet da das niemand freiwillig machen möchte - Die normale Arbeit will ja auch erledigt werden.


    2. wenn sich ein Wahlvorstand findet und keiner die passende Anzahl der Stützunterschriften erreicht


    Man erfährt dort evtl. interessante Dinge hat aber als 1/3 nicht wirklich viel zu melden.


    Danke schon mal für eure Antworten.

  • zu 2. das kann man mit einer Betriebsratsliste bzw. Betriebsratskandidaten verhindern. Da muss nämlich nur der Betriebsrat einen Beschluss dazu fällen. Da ist dann die Anzahl der Stützunterschriften nicht relevant.


    zu 1. §1, und §2 WoDrittelbG sind da eigentlich eindeutig. Da gibt es sicher auch einen Fachkommentar dazu.

    Das was man da erfährt ist aber so vertraulich das man das auch nicht im Betriebsrat öffentlich machen sollte.

    Bevor wir einfache oder komplizierte Gesetzen/Verordnungen erlassen sollten wir es vielleicht mit etwas einfachen wie Hochdeutsch versuchen :)

  • zu 1. dafür wird man doch freigestellt

    zu 2. es sollte doch kein Problem sein die Stützunterschriften zu finden


    Und ja man erfährt im Aufsichtsrat wichtige Dinge (Strategische Ausrichtung etc) und das ist viel wichtiger

    man kann dort auch wichtige Dinge / Themen einbringen, die vielleicht sonst gar nicht dort ankommen, weil das Direktionskomitee / HR / der GF einige Dinge gar nicht erst zur Sprache bringt.

  • Die normale Arbeit will ja auch erledigt werden.

    "Wollen" tut die arbeitsvertraglich geschuldete Arbeit gar nix - ähnlich wie für die Ehrenämter aus dem BetrVG muss auch für diese Ämter freigestellt werden.

    und keiner die passende Anzahl der Stützunterschriften erreicht.

    Das sollte mit einem Backing seitens des BR und/oder der Gewerkschaft kein Problem sein.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

  • "Wollen" tut die arbeitsvertraglich geschuldete Arbeit gar nix - ähnlich wie für die Ehrenämter aus dem BetrVG muss auch für diese Ämter freigestellt werden.

    OT: Das muss ich mir merken, weil das gefällt mir. :) :)

    Bevor wir einfache oder komplizierte Gesetzen/Verordnungen erlassen sollten wir es vielleicht mit etwas einfachen wie Hochdeutsch versuchen :)