Frage Versammlung

  • Kann und darf der BR eine Abteilungsversammlung abhalten während der Offiziellen Arbeitszeit der Mitarbeiter. Der Grund ist Das viele Mitarbeiter Probleme mit dem Vorgesetzten Abteilungsleiter haben, und dieses jetzt per Brief an die Personalleitung kommuniziert haben. Jetzt geht es darum das der BR auch voll im Bilde ist, es ist auch fast nicht möglich mit den Mitarbeitern einzelgepräche zuführen . Bei der Versammlung würde die Produktion stehen.

  • Ja, siehe §§ 42f BetrVG. Einen "besonderen Grund" für eine Außerordentliche Abteilungsversammlung scheint Ihr ja zu haben.


    Zu beachten ist dabei, dass auch die Abteilungsleitung höchstwahrscheinlich AN iSd BetrVG und damit teilnahmeberechtigt ist.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

    Einmal editiert, zuletzt von Fried () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Fried mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Die MA haben sich in einem Schreiben an die Personalleitung gewandt?


    Na super !

    Chefs hassen so etwas, da können Sie eigentlich nur als Verlierer rauskommen. Entweder ist die Belegschaft sauer, weil nichts passiert, oder der Chef muss die Führungskraft die er eingesetzt hat, "beschädigen".

    Also bietet man als BR seine Hilfe an. "Cheffe ich schlage vor, wir vom BR machen mal eine Abteilungsversammlung, vielleicht sind die Kollegen uns gegenüber viel offener und gemeinsam kriegen wir die Kuh vom Eis. Super Idee, oder?"


    Den Chef möchte ich mal sehen, der sich das nicht gerne von jemanden abnehmen lässt. Aber Euch muss dann natürlich auch klar sein, dass ihr Seitens der Belegschaft gewisse Erwartungen schürt, und irgendwas liefern müsst.

    Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen

    (Aristoteles)


    Noch ein Tipp für die derzeitige Nachhaltigkeitsdebatte:

    Save Water - Drink Wine !!

  • Kann und darf der BR eine Abteilungsversammlung abhalten während der Offiziellen Arbeitszeit der Mitarbeiter.

    Jetzt geht es darum das der BR auch voll im Bilde ist, es ist auch fast nicht möglich mit den Mitarbeitern einzelgepräche zuführen

    Warum nicht?

    Ja, siehe §§ 42f BetrVG. Einen "besonderen Grund" für eine Außerordentliche Abteilungsversammlung scheint Ihr ja zu haben.

    da wäre ich im Zweifel, weil der BRV ja etwas in Erfahrung bringen will und nicht die MA über etwas in Kenntnis setzt.

    Abteilungsversammlungen sind eigentlich zur Information der AN gedacht und zum Austausch, aber nicht dazu, dass der BR eine "Klagestunde für AN" abhält.

    Zumal ich die Idee, das alle MA sich gleichzeitig über Person X beklagen können für ganz schlecht halte. Die Stimmung heizt sich auf, der Kollege "A" ist vielleicht der "Sprecher" und andere haben Bedenken sich gegenteilig zu äußern, weil sie dann als "Kollegenschwein" gelten. Wieder andere lassen sich mitreißen und berichten eigentlich nur hören-sagen etc.


    Also so eine "Abteilungsversammlung um Argumente gegen den Abt-Leiter zu hören hat schon etwas von "Hetzkampagne"


    Frage:

    wer von BR hat sich eigentlich mal mit dem Abteilungsleiter dazu auseinander gesetzt? egal ob leitender Angestellter oder nicht.

    Zu beachten ist dabei, dass auch die Abteilungsleitung höchstwahrscheinlich AN iSd BetrVG und damit teilnahmeberechtigt ist.

    eben und der hat auch ein Recht , dass der BR sich objektiv verhält


    Aber Euch muss dann natürlich auch klar sein, dass ihr Seitens der Belegschaft gewisse Erwartungen schürt, und irgendwas liefern müsst.

    ich würde sagen, wenn ihr so eine Versammlung macht, dann erwartet die Belegschaft dass der Abt-Leiter zukünftig ein Verhalten an den Tag legt, welches der Belegschaft genehm ist.

    --> aus der Nummer kommt ein BR mMn niemals unbeschadet raus und der Abteilungsleiter ist entweder "unten durch" oder gestärkt, weil der BR sich an ihm "die Zähne ausbeißt"

    Bei der Versammlung würde die Produktion stehen.

    das ist das kleinste Problem


    hier kommt mMn nur §39 BetrVG als Infromationsmöglichkeit in Betracht


    Betriebsverfassungsgesetz
    § 39 Sprechstunden

    (1) Der Betriebsrat kann während der Arbeitszeit Sprechstunden einrichten. Zeit und Ort sind mit dem Arbeitgeber zu vereinbaren. Kommt eine Einigung nicht zustande, so entscheidet die Einigungsstelle. Der Spruch der Einigungsstelle ersetzt die Einigung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat.
    (2) Führt die Jugend- und Auszubildendenvertretung keine eigenen Sprechstunden durch, so kann an den Sprechstunden des Betriebsrats ein Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung zur Beratung der in § 60 Abs. 1 genannten Arbeitnehmer teilnehmen.
    (3) Versäumnis von Arbeitszeit, die zum Besuch der Sprechstunden oder durch sonstige Inanspruchnahme des Betriebsrats erforderlich ist, berechtigt den Arbeitgeber nicht zur Minderung des Arbeitsentgelts des Arbeitnehmers.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


    3 Mal editiert, zuletzt von Randolf ()

  • da wäre ich im Zweifel, weil der BRV ja etwas in Erfahrung bringen will und nicht die MA über etwas in Kenntnis setzt. Abteilungsversammlungen sind eigentlich zur Information der AN gedacht und zum Austausch, aber nicht dazu, dass der BR eine "Klagestunde für AN" abhält.

    Das entnimmst Du dem Gesetz wo?


    Ich kenne da nämlich nur den § 45 BetrVG, und der hält zum Einen die Themensetzung ziemlich offen, die Betriebs- und Abteilungsversammlungen können Angelegenheiten ... behandeln, die den Betrieb oder seine Arbeitnehmer unmittelbar betreffen, und zum Anderen schreibt er nirgends vor, in welche Richtung bzgl dieser Themen der Informationsfluss und der Austausch zu laufen haben.


    Allerdings teile ich die massiven Bedenken, eine Abteilungsversammlung zu machen, die nur dazu dient, eine einzelne Person anzugehen (ob nun berechtigt oder unberechtigt).

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  • Hallo Randolf,


    wie wäre es denn mal mit einer Belegstelle hierfür:

    da wäre ich im Zweifel, weil der BRV ja etwas in Erfahrung bringen will und nicht die MA über etwas in Kenntnis setzt.

    Der Begriff der "Erörterung der besonderen Belange" trägt jedenfalls Deine Trennung nicht.

  • Das entnimmst Du dem Gesetz wo?

    Abteilungsversammlungen sind der "kleine Bruder" der Betriebsversammlung, korrekt?

    Diese dient der Information der AN und zum Austausch mit dem BR.

    Austausch mit dem BR ist sicher nicht: der BR möchte wissen, wer was negatives über Vorgesetzten xy zu berichten hat, bitte alle zur Abteilungsversammlung kommen und unter TOP: "Vorgesetzter xy" bitte Anklage erheben.


    daher entnehme ich das.


    unabhängig davon halte ich nichts von "Großveranstaltungen" um über bestimmte MA/Vorgesetzte "Ankalgematerial" zu sammeln.

    Wenn der BR Info sammeln möchte dann bitte nutzt man dafür Einzelgespräche und die Sprechstunde.

    Ist doch nonsens, das MA nicht zur Sprechstunde kommen können, aber zur Abteilungsversammlung.


    wie wäre es denn mal mit einer Belegstelle hierfür:


    Jetzt geht es darum das der BR auch voll im Bilde ist,

    hat MatriXX doch hier geschrieben: der BRV will sich ins Bild setzen

    ---------------------------------------

    wie ich schrieb:


    für mich hat das was von Hetzkampagne, wenn der BRV so eine Veranstaltung macht

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


    2 Mal editiert, zuletzt von Randolf () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Randolf mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Randolf , ich sehe eine solche Veranstaltung nicht so negativ wie du sie scheinbar einschätzt, aber das ist sicherlich Geschmackssache.

    Die Kunst ist es hier sicherlich, eine Veranstaltung zu leiten um eben gerade die von die geschilderten "Risiken" Hetzkampanie... nicht aufkommen zu lassen. Dies Bedarf sicherlich einer gewissen Souveränität und Erfahrung des Sitzungsleiters.

    Richtig gemacht, kann eine solche Veranstaltung durchaus zielführend sein, Probleme einfach mal offen anzusprechen und eben gerade nicht in lauter Einzelgesprächen aus denen sich jeder das rausnimmt, was ihm gerade passt.

    Wichtig immer, dann auch mit einem Ergebnis die Sitzung beenden und die Umsetzung auch nachhalten. Ansonsten, und da stimme ich dir zu, ist es ein reines "auskotzen", auch mal nötig, bringt aber selten etwas voran.

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    (Aristoteles)


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  • Ansonsten, und da stimme ich dir zu, ist es ein reines "auskotzen", auch mal nötig, bringt aber selten etwas voran.

    das meinte ich ;)


    Richtig gemacht, kann eine solche Veranstaltung durchaus zielführend sein,

    was die große Kunst ist, aber ob jemand das kann der offentsichtlich "neu im Geschäft" ist?


    Erfahrene BR würden sicher nicht solche Fragen stellen:

    Kann und darf der BR eine Abteilungsversammlung abhalten während der Offiziellen Arbeitszeit der Mitarbeiter.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Also ich bin da auch bei Randolf so ein Thema würde ich niemals in einer Abteilungsversammlung regeln!

    Das kommt darauf an :D

    Denn tatsächlich wissen wir doch gar nicht, was das "Thema" eigentlich ist.

    Probleme mit dem Vorgesetzten Abteilungsleiter

    ...kann nämlich vieles sein. Von "gar kein Thema für den BR" bis hin zu "§ 104 BetrVG".


    Als aller erstes wäre doch mal zu klären, was das denn genau für "Probleme" sind.

    Geht es hier um persönliche Befindlichkeiten, also ist der Typ vielleicht einfach ein Arsch und niemand kann ihn leiden, macht aber objektiv betrachtet eigentlich einen guten Job? - Dann kann man da als BR den MA eigentlich nur erklären, dass sie hier bei der Arbeit und nicht bei FriendScout sind und mit dem Typ klar kommen müssen, solange er niemanden beleidigt, diskriminiert und sonstwie in seinen Rechten verletzt. -

    Oder geht es darum, dass dieser Vorgesetzte, aus Sicht der MA, einen beschissenen Job macht. Also um ein rein fachliches "Problem", bei dem sich die MA zwar nicht von diesem Vorgesetzten angegriffen fühlen, aber der Meinung sind, dass quasi "die ganze Abteilung schlecht läuft und beschissen organisiert ist und es frustrierend ist so ineffizient zu arbeiten, nur weil der Abteilungsleiter nix kann". - In diesem Fall ist die Beschwerde gem. § 84 BetrVG (an den AG) sicher der erste richtige Schritt, da eine Kritik an der Arbeitsleistung eines Abteilungsleiters, erstmal den AG zu interessieren hat. -

    Und natürlich besteht noch die Möglichkeit, dass es sich bei diesem Abteilungsleiter um so eine richtige Granate handelt, der MA beleidigt, diskriminiert, diskreditiert, bedroht und/oder sie sonstwie in ihren Rechten einzuschränken versucht. - Hier wäre es sicher gut das erstmal als Beschwerde gem. § 85 BetrVG (an den BR) aufzunehmen und diese dann in der nächsten Sitzung als Gremium zu beurteilen und ggf. als berechtigt zu erachten, um dann bei AG auf Abhilfe hinzuwirken. -


    Wie diese Abhilfe dann aussieht, muss man natürlich individuell davon abhängig machen was genau das "Problem" eigentlich ist und wie ausgeprägt, bzw. massiv es ist.

    Natürlich gibt es diese 3 Varianten auch in allen beliebigen Konstellationen, bis hin zur (un)heiligen Dreifaltigkeit, also dem fachlich inkompetenten Charakterschwein, der den MA die Pause verbieten will. Aber man kann sich ja auch beim AG und beim BR beschweren und er BR kann aufgrund einer entsprechenden Beschwerde ja unter Umständen auch eine Maßnahme nach § 104 BetrVG fordern.

    „Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist“

    Hanlons Rasiermesser

  • Randolf , Du hast formal schlicht unrecht, denn das Thema ist vom sehr offenen § 45 BetrVG inhaltlich genauso gedeckt, wie es vom § 45 BetrVG gedeckt ist, dass die AN den BR ins Bild setzen, weil das Wort "behandeln" eben nicht vorgibt, dass Informationsflüsse nur in eine Richtung zu laufen haben.


    Inhaltlich teile ich die kritische Haltung. Wenn man diese Abteilungsversammlung macht, müsste man dort auf jeden Fall mit mit Glacéhandschuhen vorgehen.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

  • Denn tatsächlich wissen wir doch gar nicht, was das "Thema" eigentlich ist. Zitat §§Reiter


    Der Grund ist Das viele Mitarbeiter Probleme mit dem Vorgesetzten Abteilungsleiter haben Zitat Matrixx


    Dann kennen wir doch wohl das Thema ;)



    Jetzt geht es darum das der BR auch voll im Bilde ist, es ist auch fast nicht möglich mit den Mitarbeitern Einzelgespräche zuführen Zitat Matrixx


    Warum soll das nicht möglich sein? dafür können sich BRM frei stellen und sich so ein Bild machen. Natürlich auch Gespräche mit dem Abteilungsleiter führen. Sollten es berechtigte Beschwerden sein und nicht nur ein ,,blöder" Vorgesetzter. Dann die Kollegen bitten eine offizielle Beschwerde beim BR einreichen und dann wird dies ein Thema im Monatsgespräch!

  • Inhaltlich würde ich auch dafür plädieren, ggf Einzelgespräche zu führen, auch mit der Abteilungsleitung.


    Aber bei genauerer Überlegung empfehle ich auch diesbzgl erst einmal Zurückhaltung. Denn eigentlich liegt der Ball beim AG, denn das Schreiben kann man getrost als Beschwerde nach § 84 BetrVG ihm ggü sehen. Der AG ist im Zugzwang ggü den AN, die Arbeit sollte ihm der BR nicht einfach abnehmen, sondern ihn sogar dazu drängen.

    "Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." (Paul Lafargue)

    Einmal editiert, zuletzt von Fried ()

  • Matrix hat doch geschrieben, das die Mitarbeiter in einem Brief an die Personalabteilung ihre Probleme mit dem Abteilungsleiter geschildert haben. Kann der BR im Vorfeld von der Belegschaft nicht auch diesen Brief bekommen? Dann kann er wenigstens beurteilen, worum es überhaupt geht und dann ggf. endsprechende Massnahmen starten

    Der Begriff "Problem" ist ja sehr weit gefasst und lt. meiner Erfahrung sind die Ursachen nicht zwingend nur auf einer Seite des Tisches.

  • Wenn der BR Info sammeln möchte dann bitte nutzt man dafür Einzelgespräche und die Sprechstunde.

    Ich würde diesen Weg auch Favorisieren.

    Ich würde erstmal in Einzelgesprächen das Problem eingrenzen und solltet ihr zu der Erkenntnis kommen das hier ein Austausch mit der gesamten Abteilung notwendig ist ladet ihr zu einer Sprechstunde ein. Hier können auch alle zur gleiche Zeit erscheinen. Ihr könnt bestimmte Personen, hierbei, außen vor lassen.

    Weitere Möglichkeit wäre dann über die Führungskraft mal eine GBU zu erstellen, wenn Sie denn wirklich so schlimm ist.

    Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt, sei wachsam

    Reinhard Mey

  • Es ist schon sehr viel geschrieben worden.

    Wenn der BR von der Beschwerde weiß, hat er ja evtl auch den Brief selbst vorliegen.

    Ich würde, und es kommt halt immer sehr auf das Verhältnis AG/BR an, den AG mal fragen was er zu tun gedenkt denn grundsätzlich hat der Paragraphenreiter aber durchaus Recht mit


    In diesem Fall ist die Beschwerde gem. § 84 BetrVG (an den AG) sicher der erste richtige Schritt, da eine Kritik an der Arbeitsleistung eines Abteilungsleiters, erstmal den AG zu interessieren hat.

    und wenn das nichts fruchtet gibt es den nächsten Schritt



    als Beschwerde gem. § 85 BetrVG (an den BR) aufzunehmen


    Abteilungsversammlung ist rein rechtlich m.M.n. problemlos möglich, auch wenn ich die Bedenken von Randolf bzgl. der rechtlichen Seite nicht einfach so wegwischen möchte. Ob das taktisch der richtige Weg ist wage ich zu bezweifeln.

    Nicht die Dinge sind positiv oder negativ, sondern unsere Einstellung macht sie so. (Epiktet, gr. Philosoph)