Bestellung des Wahlvorstand SBV

  • Hallo,


    die Schwerbehindertenvertretung bestellt den Wahlvorstand zur SBV Wahl.

    Da es ja nur eine Vertrauensperson gibt, bestimmt er dann alleine den Wahlvorstand, oder muss das mit dem Vertreter erfolgen?

    Unsere Vertrauensperson hat das jetzt im Alleingang gemacht ohne es mit seinem Vertreter anzusprechen. Der ist natürlich jetzt sehr sauer.

    Ist das so richtig?


    Danke und Grüße

  • jetzt schon? Wahl ist doch erst im Oktober / November

    zur Frage:


    SchwbVWO - Wahlordnung Schwerbehindertenvertretungen


    Wahlordnung Schwerbehindertenvertretungen (SchwbVWO)


    Zitat

    § 1 Bestellung des Wahlvorstandes

    (1) Spätestens acht Wochen vor Ablauf ihrer Amtszeit bestellt die Schwerbehindertenvertretung einen Wahlvorstand aus drei volljährigen in dem Betrieb oder der Dienststelle Beschäftigten und einen oder eine von ihnen als Vorsitzenden oder Vorsitzende.

  • jetzt schon? Wahl ist doch erst im Oktober / November

    meine Mutter sagte: früh übt sich...


    Wann der Wahlvorstand bestellt wird ist doch nicht so wichtig und war auch gar nicht die Frage.



    Ist das so richtig?

    Grundsätzlich ja, aber ob gut?

    Da die SbV den Wahlvorstand bestellt ist es nicht Aufgabe des Stellvertreters, aber ich denke immer wenn bei sowas schon nicht zusammen gearbeitet wird, wird es an vielen anderen Stellen sicherlich auch nicht und das würde mit zu denken geben.

    Nicht die Dinge sind positiv oder negativ, sondern unsere Einstellung macht sie so. (Epiktet, gr. Philosoph)

  • Hallo,


    es entspricht dem Prinzip der 1-Personen-Vertretung SBV, daß diese Ihre Entscheidungen auch grundsätzlich alleine trifft. Das macht es so einfach, schnell zu einstimmigen Entscheidungen zu kommen. :evil:


    Es ist zwar sinnvoll, soviel wie möglich mit einer Stellvertretung abzusprechen - vor allem, wenn diese regelmäßig vertreten muß oder gar dauerhaft "herangezogen" ist. Aber es ist nun mal keine Pflicht. Und wenn eine Stellvertretung

    sehr sauer

    ist, stellt sich zuerst die Frage, ob die Stellvertretung ausreichend geschult ist.