Vorschlagsliste - mehrere Namen, aber auch mehrere Zettel

  • Hallo ihr Lieben,


    bei uns kam heute die Frage, ob es auch als eine Vorschlagsliste gelte, wenn die z.B. 7 Kandidaten ein einheitliches Dokument entworfen haben, aber jeder (mit seiner fortlaufenden Nummer) auf einem separaten Blatt unterzeichnet (ich meine nicht die Zustimmung zur Kandidatur). Heißt, wir als Wahlvorstand bekämen dann 7 Zettel, auf denen der Listenname und Listenvertreter immer der gleiche ist, jedoch jeder Kandidat nicht auf einem Blatt mit allen Kandidaten unterzeichnet hat, sondern halt jeder alleine und uns das dann so zusammengetackert abgegeben wird.

    1. Ist das ein einheitlicher Wahlvorschlag?

    2. Können die Kandidaten die Namen dann auf eine Excel-Tabelle übertragen und damit die Stützunterschriften einsammeln gehen, damit die Kollegen sehen, wer sich alles überhaupt hinter der Liste verbirgt?


    Liebe Grüße

    :S

  • Sorry, aber da passt was nicht...


    Der Wahlvorstand erhält nur den vollständigen Wahlvorschlag, der aus den Kandidaten und den Stützunterschriften besteht.


    So ganz habe ich noch nicht verstanden, was das für ein Papier sein soll, über das wir hier reden.


    Was ist der Inhalt dieses "einheitlichen Dokumentes"?

    Was ist der Inhalt der "separaten Blätter", wenn nicht die Zustimmung zur Kandidatur?


    Heißt, wir als Wahlvorstand bekämen dann 7 Zettel, auf denen der Listenname und Listenvertreter immer der gleiche ist, jedoch jeder Kandidat nicht auf einem Blatt mit allen Kandidaten unterzeichnet hat, sondern halt jeder alleine und uns das dann so zusammengetackert abgegeben wird.

    Das klingt grundsätzlich gar nicht so verkehrt, ist aber stark abhängig davon, was auf diesem "einheitlichen Dokument" steht, deswegen meine Nachfrage...

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

    Einmal editiert, zuletzt von Moritz () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Moritz mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Hallo Moritz,


    sorry, es war unverständlich ausgedrückt.


    Also: dem Wahlvorstand müssen ja folgende Unterlagen zugehen (ifb-Vorlagen 18 u. 19):

    1. die Vorschlagsliste mit allen Kandidaten drauf und der jeweiligen Unterschrift des Kandidaten

    2. die Einverständniserklärung eines jeden Kandidaten, dass er wirklich auf der genannten Liste kandidieren möchte

    3. die Liste mit den Stützunterschriften für die genannte Vorschlagsliste.


    Die Frage war, ob die Vorschlagsliste auch "geteilt" werden kann, sprich, jeder Kandidat hat seinen Listenplatz und druckt sich eine Vorlage aus, welche er dann unterzeichnet. Frau Müller wäre Listenplatz 3, sie hat eine Vorschlagsliste mit Kennwort, Listenvertreter unter Seite 3 von x auf der halt nur ihr Name und ihre Unterschrift stehen.

    Insgesamt würden dem Wahlvorstand dann 7 einzelne Zettel mit Unterschrift vorliegen, welche zusammengefasst eine Vorschlagsliste ergeben.

  • Hallo Januar22,


    wenn alle Unterlagen (1.-3.) als ein Dokument zusammengetackert sind sehe ich momentan keinen Grund warum das nicht gehen sollte.

    Denn theoretisch und in manchen großen Betrieben auch praktisch, kann eine Vorschlagsliste sich über mehrere Seiten hinziehen, einfach weil es so viele Kandidaten sind bzw. ein paar nicht kleiner schreiben können.


    Viele Grüße

    Bernd

  • wenn alle Unterlagen (1.-3.) als ein Dokument zusammengetackert sind sehe ich momentan keinen Grund warum das nicht gehen sollte.

    Nach meinem Verständnis bräuchten sie noch nicht einmal zusammengetackert zu sein. Da, so habe ich das verstanden, sich alle mit ihrer Unterschrift auf Formular 2, auf die Liste und ihre Position in Liste 1 beziehen, ist klar, dass sie logisch zusammengehören. Ein gleiches gilt für die Stützunterschriften.


    Von daher erst einmal alles im grünen Bereich.


    Eine Nachfrage hätte ich aber trotzdem, da ich die Vorlagen 18 und 19 nicht kenne: Was soll der Kandidat auf der Vorlage 18 unterschreiben, wenn nicht sein Einverständnis zur Kandidatur?

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  • Danke. Genau so hatte ich mir das vorgestellt.


    Da ihr nicht alle Kandidaten an einen Tisch bekommen habt, haben sie also nicht auf dem Formular Nr. 18 unterschrieben, sondern statt dessen einfach alle einzeln ihr Einverständnis zur Kandidatur auf dem Formular Nr. 19 erklärt.


    Ich hätte das Formular Nr. 18 angepasst und das Unterschriftenfeld dort rausgelöscht, aber es geht auch so. Nee, sehe ich, um Deine Frage abschließend zu beantworten, kein Problem. Das passt so.

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  • Danke. Genau so hatte ich mir das vorgestellt.


    Da ihr nicht alle Kandidaten an einen Tisch bekommen habt, haben sie also nicht auf dem Formular Nr. 18 unterschrieben, sondern statt dessen einfach alle einzeln ihr Einverständnis zur Kandidatur auf dem Formular Nr. 19 erklärt.


    Ich hätte das Formular Nr. 18 angepasst und das Unterschriftenfeld dort rausgelöscht, aber es geht auch so. Nee, sehe ich, um Deine Frage abschließend zu beantworten, kein Problem. Das passt so.

    Nicht ganz: die Kandidaten hätten alle ein separates Formular Nr. 18 genommen, wo der Listenplatz raus hervorgeht und zusätzlich das Formular Nr. 19 beigefügt.

  • die Kandidaten hätten alle ein separates Formular Nr. 18 genommen, wo der Listenplatz raus hervorgeht

    Ähm du meinst:

    Kandidat Nr. 1 trägt sich auf Formular Nr. 18 auf Platz 1 ein, benennt das als Liste "Hüppemütz", mit dem Listenführer Karl Napf und erklärt seine Bereitschaft zur Kandidatur auf Formular Nr. 19.

    Kandidat Nr. 2. trägt sich auf Formular Nr. 18 auf Platz 2 ein, benennt das als Liste "Hüppemütz", mit dem Listenführer Karl Napf und erklärt seine Bereitschaft zur Kandidatur auf Formular Nr. 19.

    Kandidat Nr. 3. trägt sich auf Formular Nr. 18 auf Platz 3 ein, benennt das als Liste "Hüppemütz", mit dem Listenführer Karl Napf und erklärt seine Bereitschaft zur Kandidatur auf Formular Nr. 19.

    usw. usf. ?


    Ich hoffe nicht, dass das so gemeint war, denn dann gäbe es ja zig Versionen der Liste "Hüppemütz", die nicht übereinstimmen.


    Was ihr braucht ist ein (1 (!)) Formular Nr. 18 auf der alle Kandidaten in der richtigen Reihenfolge verzeichnet sind, ohne die Unterschriften der Kandidaten (bzw. der eine, der die Liste erstellt, könnte sogar darauf unterschreiben und braucht damit kein Formular Nr. 19 mehr) und für jeden anderen Kandidaten ein Formular Nr. 19 auf dem er erklärt, dass er auf der Liste "Hüppemütz" des Listenführers Karl Napf an Stelle n kandidieren will. (Streng genommen braucht es die Bezeichnung des Listenplatzes gar nicht.)

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  • Wenn aber die Einverständnis zur Kandidatur von jedem Kandidierenden einzeln vorliegt (Formular 19), dann braucht es die zusätzlichenund auf dieser Einverständniserklärung das Kennwort der Liste überall übereinstimmt, dann braucht es ja auf der Liste keine separaten Unterschriften für die Kandidatur mehr. Als Listenführer würde ich die Liste zusammengefasst neu erstellen, bei der Unterschrift "Siehe einverständniserklärung" eintragen und dann mit EINER Liste die Stützunterschriften sammeln. Anschließend geht die Liste mit Stützunterschriften und die einzelnen Einverständniserklärungen an den Wahlvorstand.

  • Ich hoffe, es ist ok, dass ich meine Frage in diesem Thread stelle, wenn nicht, mache ich gern ein neues Thema auf.

    Das Thema Einverständniserklärung übernehmen wir auch, wie hier beschreiben mit Einverständniserklärungen.

    Ich hatte an anderer Stelle gelesen, dass man auch die Stützunterschriften mit nicht nur einem Dokument einsammeln kann,

    sondern auch mit Kopien der Vorschlagsliste - diese aber in irgendeiner Art paraphiert sein müssten, so dass offensichtlich ist, dass die Liste immer gleich war.

    Bsp. Ich gehe mit der Originalliste und der Vorlage der Stützunterschriften in Kiel Unterschriften sammeln, der Kollege in Berlin mit einer Kopie 1, die Kollegin in Hannover mit Kopie 2 etc.

    Was müssen wir da beachten?

    Leider können wir die Frage nicht mit unserem Wahlvorstand klären.


    Vielen Dank!

  • diese aber in irgendeiner Art paraphiert sein müssten

    Keine Ahnung, wo du das her hast. Nein, es müssen lediglich 1:1-Kopien sein, so dass sofort ersichtlich wird, dass hier jeder der, egal auf welchem Zettel er unterschrieben hat, immer die gleiche Liste meint.


    D.h. ihr erstellt einfach ein PDF mit allen Kandidaten und einem Bereich für die Stützunterschriften. Die kann sich jeder ausdrucken und hat dann, bis auf die Unterschriften, identische Exemplare.

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  • Keine Ahnung, wo du das her hast. Nein, es müssen lediglich 1:1-Kopien sein, so dass sofort ersichtlich wird, dass hier jeder der, egal auf welchem Zettel er unterschrieben hat, immer die gleiche Liste meint.


    D.h. ihr erstellt einfach ein PDF mit allen Kandidaten und einem Bereich für die Stützunterschriften. Die kann sich jeder ausdrucken und hat dann, bis auf die Unterschriften, identische Exemplare.

    Ok, also besteht dann jeder Teil der Stützunterschriften immer aus der X Blättern, 1. Seite die Liste und die folgenden Seiten die Unterschriften (haben immer im Kopf des Blattes das Listenkennwort und die Listenvertreterin stehen), diese tackern wir dann alle zusammen mit unseren Einverständniserklärungen zu einem Dokument zusammen, so dass offensichtlich ist, dass alle die gleiche Liste stützen.

  • Eine Möglichkeit, klar. Alternativ (wenn die Liste nicht zu lang ist, oben die Liste, unten die Stützunterschriften), dann könntet ihr jede Seite einzeln lassen.


    Wichtig wäre nur: erst tackern, dann unterschreiben lassen! (Sonst sagt hinterher einer, er hätte gedacht, das wäre eine ganz andere Liste gewesen...)


    Die Einverständniserklärungen müssen nur zusammen mit dem Wahlvorschlag beim WV eingehen, sie brauchen nicht mit diesem verbunden zu sein.

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  • Eine Möglichkeit, klar. Alternativ (wenn die Liste nicht zu lang ist, oben die Liste, unten die Stützunterschriften), dann könntet ihr jede Seite einzeln lassen.


    Wichtig wäre nur: erst tackern, dann unterschreiben lassen! (Sonst sagt hinterher einer, er hätte gedacht, das wäre eine ganz andere Liste gewesen...)


    Die Einverständniserklärungen müssen nur zusammen mit dem Wahlvorschlag beim WV eingehen, sie brauchen nicht mit diesem verbunden zu sein.

    Vielen Dank Moritz!


    Das mit dem vorher Tackern ist uns bewusst 😉

    Sind in unserer Situation vermutlich übervorsichtig und sehen überall mögliche Hinderungen für unsere Liste.