Kandidatensuche

  • Hallo an alle,


    Darf ich als Wahlvorstand für mich geeignete Mitarbeiter ansprechen, dass sie sich zur Wahl stellen?

    Nicht alle, sondern nur diejenigen, die meiner persönlichen Meinung nach die vielfältigen Aufgaben im BR engagiert angehen werden.

    Oder würde ich damit die Wahl so weit beeinflussen, dass ich gegen die Richtlinien für den Wahlvorstand verstoßen würde und eine Wahlanfechtung riskieren.

    Bin gespannt auf Eure Meinungen

    Schöne Grüße

    Michael

  • Als Kollege und Wahlberechtigter steht es dir selbstverständlich frei, Kollegen zu motivieren. Allerdings solltest du dazu deutlich die Kappe "Wahlvorstand" ablegen. Denn der ist streng neutral!

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

  • Soviel ich weiß, kannst Du natürlich auch als Wahlvorstand, die für dich infrage kommenden Personen ansprechen und fragen ob diese in den BR möchten. Hat meines Erachtens nichts damit zu tun ob man im Wahlvorstand ist. Kannst nach aushängen der Wahlvorschlagsliste ja auch den für dich infrage kommenden Mitarbeiter dort eintragen. Er muss ja sowieso dein Vorschlag unterschreiben. Auch ein Wahlvorstand ist neutral wenn er Bewerber sucht, dass darf doch jeder Mitarbeiter. neutral muss das Schreiben sein und natürlich hinterher die Auswertung ^^


    Gruß


    Die Eule

  • Wie Moritz schon geschrieben hat, hast du als Wahlvorstand die neutrale Kappe auf. Du kannst als (nehme ich an)-Kandidat versuchen, geeignete MA für deine Liste zu finden, aber als Wahlvorstand nicht mehr oder weniger geeigneten MA die Kandidatur auf einer anderen Liste ausreden.

    Für einen Betriebsrat gilt: Lobt dich der Gegner, ist das bedenklich. Schimpft er, dann bist du in der Regel auf dem richtigen Weg. (August Bebel)

  • Soviel ich weiß, kannst Du natürlich auch als Wahlvorstand, die für dich infrage kommenden Personen ansprechen und fragen ob diese in den BR möchten. Hat meines Erachtens nichts damit zu tun ob man im Wahlvorstand ist. Kannst nach aushängen der Wahlvorschlagsliste ja auch den für dich infrage kommenden Mitarbeiter dort eintragen. Er muss ja sowieso dein Vorschlag unterschreiben. Auch ein Wahlvorstand ist neutral wenn er Bewerber sucht, dass darf doch jeder Mitarbeiter. neutral muss das Schreiben sein und natürlich hinterher die Auswertung ^^


    Gruß


    Die Eule

    Davon würde ich nicht nur einem Mitglied des Wahlvorstandes wegen der Neutralität abraten.
    Wenn ein auf eine Wahlbewerberliste gesetzter Mitarbeiter/in nicht die zur Kandidatur nötige Unterschrift als Erklärung gibt dann ist die ganze eingereichte Liste als ungültig vom Wahlvorstand zu bewerten.

    Bevor wir einfache oder komplizierte Gesetzen/Verordnungen erlassen sollten wir es vielleicht mit etwas einfachen wie Hochdeutsch versuchen :)

  • Wenn ein auf eine Wahlbewerberliste gesetzter Mitarbeiter/in nicht die zur Kandidatur nötige Unterschrift als Erklärung gibt dann ist die ganze eingereichte Liste als ungültig vom Wahlvorstand zu bewerten.

    Vorsicht, in dem Fall hat der Wahlvorstand gem. § 8 (2) BetrVGDV1W0 erst noch eine Nachfrist von 3 Werktagen zu setzen...

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

  • Vorsicht, in dem Fall hat der Wahlvorstand gem. § 8 (2) BetrVGDV1W0 erst noch eine Nachfrist von 3 Werktagen zu setzen...

    Mein Hinweis hat sich darauf bezogen das die Unterschrift gar nicht gleistet wird mit dem Einverständnis als Kandidat.
    Die 3 Tage Nachfrist gibt es natürlich.

    Bevor wir einfache oder komplizierte Gesetzen/Verordnungen erlassen sollten wir es vielleicht mit etwas einfachen wie Hochdeutsch versuchen :)