Behörden bestehen auf 2G bei Dienstleistern

  • Das ist ein etwas diffiziles Thema.


    Der Arbeitgeber darf nicht geziehlt abfragen ob sich jemand hat impfen lassen oder nicht. Bei genesenen bekommt er in der Regel über die Krankmeldung von der Infektion mit.

    Lässt sich nun ein Mitarbeiter nicht impfen, aus welchen Gründen auch immer, erfährt der AG nichts davon.


    Wie ist nun zu verfahren, wenn der AG einen Mitarbeiter zu einer Behörde entsenden will, die auf 2G, also Genesen oder Geimpft besteht. Woher soll der AG die Information bekommen, wenn nicht vom Arbeitnehmer selbst?


    Ich denke hier muss der AN dem AG mitteilen das er nicht geimpft ist, die Gründe dafür muss er hingegen nicht nennen. Könnte es zu einer Abmahnung kommen, wenn der AN die Auskunft verweigert?


    Danke für eure Antworten.

  • Bei genesenen bekommt er in der Regel über die Krankmeldung von der Infektion mit.

    kann so sein, aber Genesen sind auch die, die zwar krank waren aber nicht krankgeschrieben oder in Quarantäne.

    Die wissen das dann über einen Test und das weiß der AG sicher dann nicht.

    Wie ist nun zu verfahren, wenn der AG einen Mitarbeiter zu einer Behörde entsenden will, die auf 2G, also Genesen oder Geimpft besteht. Woher soll der AG die Information bekommen, wenn nicht vom Arbeitnehmer selbst?

    richtig, wenn der AN ihm das freiwillig sagen möchte dann weiss es der AG. Wenn der AN das nicht möchte dann erfährt der AG das nicht.

    Soweit ich das mal gelesen habe, dürfte der AN sogar die Frage falsch beantworten, wenn er dadurch Nachteile bei der Arbeit befürchtet. Solange er nicht an Covid erkrankt ist, gefährdet er ja auch niemanden und er muss lediglich melden, wenn er erkrankt ist.



    Ich denke hier muss der AN dem AG mitteilen das er nicht geimpft ist, die Gründe dafür muss er hingegen nicht nennen. Könnte es zu einer Abmahnung kommen, wenn der AN die Auskunft verweigert?

    in bestimmten Berufsgruppen wird das so sein, aber nicht allgemein für alle Berufe.


    Als Maurer, Müllwerker oder normaler Beamter ist das ja was anders, wie wenn man in Gesundheitsberufen wie Arzt, Pflegekraft etc arbeitet.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Bei genesenen bekommt er in der Regel über die Krankmeldung von der Infektion mit.

    Nicht wirklich. Der AG erfährt ja nur, dass der AN arbeitsunfähig ist/war. Eine Diagnose wird ihm (zumindest amtlich) nicht mitgeteilt. Also auch hier: könnte er wissen, gesichertes Wissen ist das aber nicht.



    Könnte es zu einer Abmahnung kommen, wenn der AN die Auskunft verweigert?

    Ganz klares nein. Für eine Abmahnung bräuchte es eine, wie auch immer geartete, Verpflichtung des AN darüber Auskunft zu geben. Da es die (bis jetzt jedenfalls) nicht gibt, kann der AG hier auch nicht abmahnen.


    Was der AG hier tun kann (und sollte): Alle AN, die fachlich in Frage kommen anschreiben und den Job sozusagen ausschreiben mit dem Hinweis, dass die Behörde X einen Nachweis verlangt.

    Bewirbt sich einer, nachfragen "du hast verstanden, dass die einen Nachweis über g oder g haben wollen?" und dann den Kollegen hin schicken.

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

  • Gesetz dem Fall der Mitarbeiter flunkert beim AG und sagt er sei geimpft. Nun wird der AN zu einer Behörde geschickt die dann den Nachweis für 2G fordert die der MA ja nicht liefern kann. Er ehält keinen Zutritt, kann also die Dienstleitung nicht erbringen. Was nun?

    Zur Info: Das ist eine IT Dienstleistung und hat nicht unmittelbar mit dem Gesundheitswesen zu tun, obschon es auch Kunden in diesem Bereich gibt.

  • Gesetz dem Fall der Mitarbeiter flunkert beim AG und sagt er sei geimpft.

    Genau deswegen war mein Vorschlag

    den Job sozusagen ausschreiben mit dem Hinweis, dass die Behörde X einen Nachweis verlangt.

    Bewirbt sich einer, nachfragen "du hast verstanden, dass die einen Nachweis über g oder g haben wollen?"

    Damit wusste der AN, dass und warum es wichtig war. Hier würde er also vorsätzlich gegen die Interessen des AG handeln. Und das Verhalten wäre klar abmahnfähig.


    Aber ganz ehrlich? Anstatt irgendwelche wilden Szenarien aufzustellen, was wäre wenn und was wäre wenn nicht und was wäre wenn vielleicht... Mein Erfahrung: die meisten Kollegen haben gar kein Problem damit ihre Impfung nachzuweisen. Also warum da ein Problem draus machen?

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  • Nun wird der AN zu einer Behörde geschickt die dann den Nachweis für 2G fordert die der MA ja nicht liefern kann.

    auch da ist der MA nicht nachweispflichtig, wobei die Behörde ihm dann den Zutritt verweigert.


    Das war doch eine Antwort auf die Fragestellungen oben.


    Der MA muss es nicht angeben und wenn der AG einen MA entsendet, bei dem er keinen sicheren NAchweis hat, dann ist der AG "unschlau"


    Hier bitte nicht ein AG-Problem zu einer AN-Pflicht machen, der AG kann freundlich Fragen mit der genannten Begründung oder wie Moritz schrieb eine "Ausschreibung" machen und wenn das nicht zum Erfolg führt den Auftrag sein lassen oder selbst hingehen.

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  • Warum ein AN nicht geimpft ist ist zweitrangig, es gibt ja auch Personen die nicht geimpft werden können. Da es keine Pflicht gibt, bleibt es jedem selbst überlassen sich impfen zu lassen.

    Soll hier aber bitte nicht das Thema sein.

    Die MA arbeiten ja an bestimmten Projekten, auch schon länger, jetzt wird als Grenze vom Auftraggeber 2G eingeführt und somit könnte der AN, der zuvor dort gearbeitet hat, nun ausgeschlossen werden.


    Gar nicht mal so einfach.

  • Die MA arbeiten ja an bestimmten Projekten, auch schon länger, jetzt wird als Grenze vom Auftraggeber 2G eingeführt und somit könnte der AN, der zuvor dort gearbeitet hat, nun ausgeschlossen werden.

    aber während eines Projektes kann man doch immer MA austauschen, es sein den die MA sind vertraglich fest den Projekt zugeordnet. Wenn das so sein sollte, dann kann aber ein Vertragspartner nicht einseitig die Bedingungen ändern.


    Und ausschliessen könnte man ja so auch keinen bestimmten MA, man weiß ja gar nicht ob er 2G ist, sonst gäbe es die Fragestellung gar nicht. Und der MA kann sich ja impfen lassen und wäre dann wieder drin, auch eine Möglichkeit.


    Also deine Ausschlussvermutung ist so nicht schlüssig

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  • Hier geht es doch um zwei Themen.


    Auf der einen Seite die Behörde, die aufgrund ihres Hausrechts sagt, ohne einen Impf- oder Genesenennachweis kommst du hier nicht rein. Dieser Behörde gegenüber muss ich meinen Status nachweisen können.


    Dann gibt es meinen Arbeitgeber, der mich evtl. gerne bei einer Behörde einsetzen möchte, die auf 2G besteht. Ich denke, hier kommt es darauf an, was er genau vorhat. Nachdem ich nicht genau weis, was das für ein Betrieb ist, muss ich Vermutungen anstellen. Ist es ein IT-Dienstleister, der mich an unterschiedlichen Orten einsetzen möchte, wobei nicht alle auf 2G bestehen, dann muss ich das nicht angeben. Außer er sagt irgendwann: "Markus, du musst jetzt in die Behörde XY, da braucht man aber 2G." Dann bin ich m.E. schon dazu verpflichtet zu sagen, dass das nicht geht, weil ich 2G nicht nachweisen kann und abgewiesen werden würde.

    Ist es ein Dienstleister, der mich dauerhaft bei einer Behörde einsetzen möchte, dann muss ich das auch angeben, notfalls bereits schon beim Einstellungsgespräch. Das wäre sonst so, wie wenn ich mich an einem Flughafen bewerbe und weiß dass ich nicht durch die Sicherheitsprüfung komme.

    "Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind" Aristide Briand

  • Außer er sagt irgendwann: "Markus, du musst jetzt in die Behörde XY, da braucht man aber 2G." Dann bin ich m.E. schon dazu verpflichtet zu sagen, dass das nicht geht, weil ich 2G nicht nachweisen kann und abgewiesen werden würde.

    wenn dem so wäre, da würde man damit aber die aktuelle Rechtsansicht umgehen, das der AG nicht mal fragen darf, ob man geimpft ist.

    Einerseits darf der AG nicht mal fragen, anderseits muss der AN Angaben zu seinem Impfstatus machen?

    Das passt nicht zusammen, da behaupte ich mal liegst Du falsch.


    Dass das wenig Sinn macht, in der o.g. Situation sehe ich auch so, aber das kann der betroffene AN auch anders sehen.

    Ich bin mir sicher: in der o.g. Situation darf der AG mit Begründung den AN fragen und der AN darf dann freiwillig antworten oder auch nicht.

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  • Hallo, Randolf,


    ich bin da bei Markus unter den gegebenen Umständen kann durchaus ein berehtigtes Interesse an der Information entstehen ob der AN 2G erfüllt/erfüllen kann um für diesen Auftrag eingesetzt zu werden, allerdings besteht keine generelle Auskunftspflicht aller MA gegenüber dem AG, auch bei den für diesen Auftrag infrage kommenden MA darf eigentlich nur gefragt werden kannst du die Anforderung 2G erfüllen.

    Wobei aber die Nichterfüllbarkeit von 2G keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen haben darf, da 2G nicht zu den generellen beruflichen Voraussetzungen bei IT Mitarbeitern zählt.

    Anderst mag es bei Sicherheitspersonal aussehen das hoheitliche Aufgaben wahrnimmt und damit eine Sicherheitsüberprüfung eine Zulassungsvoraussetzung für die Ausübung des Berufs darstellt.


    Der andere Punkt ist das Vertragsverhältnis zwischen AG und dem Auftragsgeber (Behörde) hier hätte der AG zu klären ob im Rahmen des geschlossenen Vertrages solche Zugangsvoraussetzungen überhaupt zulässig sind bzw. was passiert wenn er durch diese neuen Zugangsvoraussetzungen den Vertrag nicht erfüllen kann.


    Viele Grüße

    Bernd

  • ich bin da bei Markus unter den gegebenen Umständen kann durchaus ein berehtigtes Interesse an der Information entstehen ob der AN 2G erfüllt/erfüllen kann um für diesen Auftrag eingesetzt zu werden, allerdings besteht keine generelle Auskunftspflicht aller MA gegenüber dem AG, auch bei den für diesen Auftrag infrage kommenden MA darf eigentlich nur gefragt werden kannst du die Anforderung 2G erfüllen.

    das sage ich ja auch, wenn er nicht antworten möchte, das heißt es für den AG: nein, kein 2G

    richtig, wenn der AN ihm das freiwillig sagen möchte dann weiss es der AG. Wenn der AN das nicht möchte dann erfährt der AG das nicht.


    Ich bin mir sicher: in der o.g. Situation darf der AG mit Begründung den AN fragen und der AN darf dann freiwillig antworten oder auch nicht.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Einerseits darf der AG nicht mal fragen, anderseits muss der AN Angaben zu seinem Impfstatus machen?

    Das passt nicht zusammen, da behaupte ich mal liegst Du falsch.

    Wenn der Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse daran hat, die Frage zu stellen, weil er konkret plant, den MA dort einzusetzen darf er fragen, da er ja sonst die Dienstleistung gegenüber dem Kunden nicht erbringen kann. Hier kann er nicht durch Umorganisation ein milderes Mittel einsetzen.


    Eine generelle Frageerlaubnis hat er nicht, da er nicht für alle Tätigkeiten einen Testnachweis braucht.

    "Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind" Aristide Briand

  • Wenn der Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse daran hat, die Frage zu stellen, weil er konkret plant, den MA dort einzusetzen darf er fragen, da er ja sonst die Dienstleistung gegenüber dem Kunden nicht erbringen kann. Hier kann er nicht durch Umorganisation ein milderes Mittel einsetzen.

    ja, fragen darf er weil er ein berechtigtes Interesse hat, aber Antworten muss der AN nicht.


    Das wäre dasselbe wie:

    der AG hat ein berechtiges Interesse daran, die Frage zu stellen, weil er sonst den Auftrag nicht bekommt, daher muss die Kollegin die Frage nach einer Schwangerschaft wahrheitsgemäß beantworten.

    Das muss sie eben nicht, z.B.. in Einstellungsgespräch oder wenn sie ein befristetes AV hat und dadurch die Übernahme in ein unbefristetet Av gefährdet ist oder wenn sie eben deshalb nicht an dem Projekt teilnehmen darf.

    Das müsste sie eben nur dann, wenn sie dadurch keine Nachteile zu erwarten hat und dem AG ansonsten ein Schaden entsteht, aber auch nur in dieser Konstellation. (und auch da bin ich mir nicht sicher)


    Genau dasselbe sind die Auswirkungen der o.g. Frage: der AN hat Nachteile aufgrund einer Gesundheitsfrage zu befürchten.

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


    2 Mal editiert, zuletzt von Randolf ()

  • Die Lösung könnte einfach sein: AG gehts ins Team und sagt, dass er jemand mit dieser und jener Qualifikation für einen Einatz in dieser Behörde (zu ggf. einem bestimmten Termin) benötigt und die-/derjenige auf Anforderung des Kunden (dieser Behörde) dortselbst dieses 2G belegen muss. Dann fragt er einfach, wer von den Mädels und Jungs für den Einsatz verfügbar ist.


    Und die Supportleute müssen dann nicht begründen, ob sie wegen 2G absagen oder wegen anderer Termine oder weil das Auto in der Werkstatt ist oder weil kein KnowHow für dieses hochspezielle System beim Kunden oder oder oder ... von denen, die sich als verfügbar melden, kann der AG dann eine(n) entsenden.

    Man wird alt wie ein Haus und lernt doch nie aus.

  • Unabhängig davon das so eine Forderung nach 2G vollkommener Blödsinn ist, Genesene und Geimpfte können nach wie vor Ansteckend sein ein kürzlich Getesteter aber nicht, ist die Diskussion ja gerade im vollen Gange.

    So wurde gerade im Radio berichtet das MA nicht zur Aussage zu ihrem Impfstatus gezwungen werden können.

    Ob nun eine Behörde 2G verlangen kann liegt wohl an der rechtlichen Grundlage vor Ort.

    Es ist zu hoffen das der Gesetzgeber hier sehr schnell mal Klarheit bringt in diese verworrene Gesetzeslage und dies nicht an den Gerichten hängen bleibt.

    Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt, sei wachsam

    Reinhard Mey

  • Unabhängig davon das so eine Forderung nach 2G vollkommener Blödsinn ist, Genesene und Geimpfte können nach wie vor Ansteckend sein ein kürzlich Getesteter aber nicht, ist die Diskussion ja gerade im vollen Gange.

    Auch auf die Gefahr hin, dass wir ins OT wandern: Das stimmt so aber auch nicht, wenn nicht ausschließlich PCR-Tests gemacht werden. Sowohl die Schnell- als auch die Selbsttests haben keine 100%´ige Selektivität und Sensitivität. Das heißt, ich kann bei Tests sowohl falsch positiv als auch falsch negativ sein. Nachdem die Tests eine Selektivität von ca. 90% haben, kann es auch durchaus sein, dass 10% Infizierte "durchschlüpfen" und die können u.U. auch andere anstecken.

    Bei 2G habe ich einen doppelten Schutz: Einmal ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich infizierte Geimpfte dabei habe wesentlich geringer und die Wahrscheinlichkeit, dass diese dann einen Geimpften oder Genesenen anstecken ist auch noch einmal reduziert. Einmal weil die Vierenlast nur kurzzeitig hoch ist und zweitens weil das gegenüber ja geimpft ist und je nach Impfstoff zwischen 60 und 80% Schutz vor Ansteckung hat.

    "Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind" Aristide Briand

  • Genesene und Geimpfte können nach wie vor Ansteckend sein ein kürzlich Getesteter aber nicht,

    warum sollte ein kürzlich Getesteter nicht ansteckend sein können?

    der Test ist doch nur eine Momentaufnahme und bestätigt lediglich, das zum Zeitpunkt des Testes keine Infektion nachgewiesen werden konnte.

    Genau wie jeder andere Mensch kann er sich nach dem Test infiziert haben und das Virus verbreiten.


    Seltsame These, das man als kürzlich Getesteter nicht ansteckend sein kann :/

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


  • Meines Wissen nach aber frühestens nach 24 STD.

    Der Zeitraum von der eigenen Ansteckung bzw. Infektion bis zu dem Zeitpunkt, ab dem man selbst ansteckend ist, variiert stark. Die höchste Ansteckungsfähigkeit besteht um den Zeitraum herum, in dem die eigenen Krankheitszeichen entstehen. Ein Ansteckungsrisiko besteht aber auch schon Tage vor Auftreten von Krankheitszeichen (präsymptomatisch). Ein relevanter Anteil von Personen steckt sich bei Infizierten ein bis zwei Tage vor deren Krankheitsbeginn an. Aus Einzelfallbeobachtungen kann jedoch geschlossen werden, dass eine Ansteckung anderer möglicherweise bereits am Tag nach der eigenen Infektion oder sogar am selben Tag erfolgen könnte.


    https://www.infektionsschutz.d…rtragung.html#tab-4249-11

    Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit, denn Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.