Konflikt unter Kollegen

  • Suppenkasper da bin ich doch bei dir,


    nur leider leiden viele an Selbstüberschätzung.

    Wenn die dann auch noch mit ihrer "Passion" sich selbstständig gemacht haben, weil Sie meinen Sie können das gut und an so einem kommst du, dann wird dir nur Übel.


    Wenn ihr immer nur "Glücksgriffe" hattet und alle Mediatoren die ihr bei euch bisher eingesetzt habt immer 100 Punkte verdienten weil sie Ihren Job beherrschten, prima.


    Wir (BR und Arbeitgeber) haben hier auch schon das ein oder andere Mal damit in die Schüssel gegriffen und die einfach nur ausgetauscht, weil es mit denen nicht ging.


    Die Frage ist, was für ein Betrieb, was für Menschen, wie Ticken die, wie gehst du darauf ein, Welche Sprach sprechen die, Verbal und nonverbal, aus welchem Unfeld kommen die Menschen und und und.....

    Und ja, ich rede tacheles und wasche beiden den Kopf, weil; wie schon mal aufgeführt: wir (als BR und der Betrieb) sind nicht da um Erziehungsarbeit zu machen. Wir müssen uns nicht im Kreis setzen und Händchen halten und auch nicht Ringelrei tanzen mit anschließendem Urschrei, damit es uns gut geht.

    Wir gehen auch nicht zur Arbeit um mit allen gut Freund zu sein sondern weil wir uns prostituieren und nur unsere Arbeitskraft gegen Geld verkaufen.


    Wenn ein Mediator nach mehreren Sitzungen und das steht in der Post ganz oben, es nur schafft, dass einer deprimiert ist aber das problem nicht behoben ist, dass ist für mich auch in diesem Fall der Mediator jemand der 4600,-€ investiert hat weil er meint er könne es gut und scheinbar trotz Selbstrefektion nicht feststellt, dass er es in dem Fall doch nicht kann, will er auch nicht, denn jede Stunde füllt seine Geldbörse, denn auch er Prosituiert sich nur!


    Gruß

    Rabauke

  • nur leider leiden viele an Selbstüberschätzung.

    Da hast Du sicher Recht. Ein Mediator ist nicht automatisch ein omnipotenter Problemlöser und wie in jeder anderen Branche auch gibt es gute und schlechte.

    Und wenn er...

    es nur schafft, dass einer deprimiert ist aber das problem nicht behoben ist

    ...kann man schon vermuten, dass man hier an einen eher nicht so guten geraten ist.


    Aber eins verstehe ich nicht ganz:

    ich rede tacheles und wasche beiden den Kopf, weil; wie schon mal aufgeführt: wir (als BR und der Betrieb) sind nicht da um Erziehungsarbeit zu machen.

    Was bitte ist den "jemand den Kopf waschen" anderes als ein Versuch ihn zu erziehen? Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass Du einfach Freude daran hast MA ergebnislos anzukacken, sondern Dir von Deiner scharfen Zurechtweisung auch ein Ergebnis erhoffst. Wenn man versucht das Verhalten von jemandem zu beeinflussen, versucht man ihn zu "erziehen", ob man dabei auf lauwarmes Gesabbel oder eine handfeste Klatsche setzt, spielt dabei keine Rolle.

    „Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist“

    Hanlons Rasiermesser

  • Dementsprechend stelle ich mir gerade vor, wie er das Problem dadurch tatsächlich löst, indem er den beiden einen rüpelhaften Rabauken als gemeinsames Feindbild liefert...

    Sozialpsychologisch betrachtet ist es wirklich so, dass gemeinsame Feind*innen die Gruppenkohärenz erhöhen, bzw auf Deutsch: Den Zusammenhalt stärken.


    Abgesehen davon ist es ein Allgemeinplatz, dass es unter den Mediator*innen - wie in allen Berufen - solche und solche gibt. Das heisst aber im Umkehrschluss nicht, dass sich jede*r auch ohne Ausbildung berufen fühlen sollte...


    Und jetzt hackt nicht auf Rabauke rum: Er hat doch schon gesagt, dass das Satire war.

  • Dann nimmt er seinen Basballschläger und haut den mal kräftig auf den Tisch

    Ich habe schon immer geahnt, dass mir noch irgendwas an Grundausstattung als BR fehlt. Auf 'nen Basie bin ich allerdings nicht gekommen... ;)

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

  • Du darfst aber nicht vergessen, dass der Rabauke in der Metallbranche tätig ist und wahrscheinlich eine

    Schreibtischplatte aus 15 cm dicken Stahl hat. 8o

    Bei uns müssten wir sonst jede Woche nen neuen Schreibtisch beschaffen.

  • Und jetzt hackt nicht auf Rabauke rum: Er hat doch schon gesagt, dass das Satire war.

    naja, eigentlich hat er gesagt...

    es war sicher ernst gemeint.

    Aber dennoch liegt es mir fern auf dem Rabauken "rumzuhacken". (...und das nicht nur weil er einen Baseballschläger hat).

    Ich bin aber absolut Deiner Meinung Winfried, bezüglich:

    Lasst als BR von diesem Fall die Finger. Ihr habt gar keine Chance, sie Euch nicht zu verbrennen, wenn Ihr Euch da weiter involviert, und die beiden Kolleg*innen sind mit der Mediation ja sowieso bereits professionell versorgt. Zudem bewegt Ihr Euch mit Streitaufklärung und -schlichtung außerhalb Eures Zuständigkeitsbereiches.

    ...und auch der Rabauke selbst schreibt ja:

    wir (als BR und der Betrieb) sind nicht da um Erziehungsarbeit zu machen.

    Daher finde ich die Frage:

    Was bitte ist den "jemand den Kopf waschen" anderes als ein Versuch ihn zu erziehen?

    ...ist durchaus berechtigt und hat auch nichts mit "rumhacken" zu tun.


    Meine Intention bei der Frage war eigentlich darauf hinzuweisen, dass es keine Rolle spielt wozu ich die MA erziehen will (also dazu ihren Streit gütlich beizulegen, oder dazu ihn nur gefälligst aus dem Betrieb raus zu lassen) und dass es auch keine Rolle spielt wie ich versuche die MA zu erziehen (also mit dem Baseballschläger auf dem Tisch, oder mit dem Grüntee in der Hand). So oder so versucht man MA zu erziehen, was wie gesagt außerhalb der Zuständigkeit des BR liegt und (wie Du richtig geschrieben hast Winfried) man sich daran nur die Finger verbrennen kann.

    „Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist“

    Hanlons Rasiermesser

  • Hallo §§reiter......

    ich habe mich auch nicht rumgehakt gefühlt ;) sondern habe nun eine neue Sichtweise bekommen.


    Stimmt, auch der "Baseballschläger" und tacheles Reden kann als Erziehung wahrgenommen werden.

    Ich verstehe es mehr unter einer eindeutigen Arbeitsanweisung die geben wird, und das verstehe ich dann nicht als Erziehung.


    Aber die Auslegung von dir ist auch plausibel darum, von meiner Seite ist alles Gut.


    Aus meiner Sicht kann sich der BR jedoch nicht "daraus" halten, weil er für "alle" Kolleginnen und Kollegen da ist, und wenn die anderen "leiden" weil hier was schief läuft muss auch der BR gelegentlich handeln.


    In einem Hartnäckigen Fall hatte sich dann bei uns der Arbeitgeber und BR zusammen getan und deutlich gemacht, wenn durch den Konflikt der Arbeitsklima weiter sinkt werden beide gekündigt. Auch der BR steht dahinter. Danach war Ruhe, sie sind sich einfach aus dem Weg gegangen. Der Baseballschläger hat geholfen.

  • Hallo zusammen,


    Ich wollte euch mal von dem letzten Stand berichten. :)


    Es fand ein Mediationsgespräch mit den beiden Kollegen (zusammen) statt. Als Ergebnis wurde festgehalten, dass es sich (Überraschung) nicht um Mobbing handelt, sondern um einen Konflikt.


    Beide sind bereit, diesen Konflikt mittels Mediation beizulegen bzw. an einer Lösung zu arbeiten, Kollege B jedoch nur unter der Bedingung, dass Kollege A gegenüber allen Beteiligten (also nicht nur B, sondern auch GF und anwesendes BRM) zurückrudert und klarstellt, dass B ihn eben nicht gemobbt hat und er sich da vergaloppiert hat.


    Kollege A ist da zögerlich und redet um den heißen Brei herum. In Konsequenz dessen haben bisher keine weiteren Mediationssitzungen stattgefunden.


    Alles also eher unbefriedigend. Kollege A fragt nun: Können auf mich wegen der Sache nun arbeitsrechtliche Konsequenzen zukommen?

    Qualquappen


    :thumbup:Ich muss sagen, ich fühl mich etwas gequält von dem ganzen Vorgang ;)
  • Kollege A fragt nun: Können auf mich wegen der Sache nun arbeitsrechtliche Konsequenzen zukommen?

    M.E. könnten arbeits-, zivil- und strafrechtliche Konsequenzen drohen, wenn deutlich wird, dass der Mobbingvorwurf ungerechtfertigt bzw gar vorgeschoben war.


    Ein Wort noch zu einem verhaltensinteressanten (kleiner Euphemismus aus dem Psycho-Sprech) Forumsteilnehmer:

    a) fast 1,90 ist, blond und einen furchterregenden Blick auf der Visage hat;8)

    b) ein Wi.-Ing. ist und als AT-ler 25% über EG14 verdient;8)

    c) ein Wagen aus Zuffenhausen fährt mit der Quersumme 11;

    d) kein Mitschwimmer im Teich der Qualquappen ist, sondern dynamisch-flexibl unabhängig denkt und handelt!8)

    Ich hatte mal geschrieben, dass ich keine Ferndiagnosen stelle. Wobei sich mir bei Deinem Agieren hier doch eine ganz bestimmte sehr massiv aufdrängt. Und wenn Du Dich auf Arbeit ähnlich verhältst, wundert es mich wenig, was Du für Probleme dort hast.

  • verhaltensinteressanten (kleiner Euphemismus

    Btw: ich frage mich ja die ganze Zeit schon ob das hier

    und einen furchterregenden Blick auf der Visage hat

    die euphemistische Umschreibung für "hässlich wie die Nacht" ist... :saint:


    Aber das hier

    ein Wagen aus Zuffenhausen fährt mit der Quersumme 11

    finde ich cool. Porsche 902 (erstmals 1964 gebaut) - das nenne ich mal Nachhaltigkeit!


    Winfried Du, als Psychologe, weißt so etwas vielleicht: gibt es tatsächlich Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen erektiler Dysfunktion und/oder sexueller Kompensation und Fahrzeugwahl belegen oder ist das nur blödes Neidgeschwätz? (Fällt mir nur gerade so ein. Hat mich schon immer mal interessiert...)

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

    Einmal editiert, zuletzt von Moritz ()

  • Ich beschreibe meine Art als wertebasierende Stand-up-Kultur, die a) offen, b) transparent und c) gerecht Defizite und Widersprüche aufzeigt.

    Könnte man aber auch als quertreiberisch und aufwieglerisch oder arrogant und besserwisserisch bezeichnen. Aber wie du selbst schon festgestellt hast:

    Dass es mmanchmal jemanden nicht passt, ist verständlich 8)

    "Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind" Aristide Briand

  • Hallo,

    wollte auf den W ing nicht mehr antworten frage mich langsam aber wirklich was das hier für ein Forum ist. ????

    Ein Langeweileforum. Ein ich hab mit meinen AG Problemeforum.

    Sollte es nicht eigentlich ein BR Forum sein??? Hier läuft meiner Meinung nach einiges schief.

  • Hallo,

    bei mir gibt Corona nicht das Ergebnis der Langeweile. Also nicht alle über einen Kamm scheren.

    Es ist nur leider so das speziell von dir hier sehr viel geschrieben wird was nichts mit BR zu tun hat und ich es so sehe das du das Forum missbrauchst.

    Würde mich freuen wenn hier mehr konstruktives von dir kommen würde und weniger na du weißt schon was ich meine.

    Denke deswegen hast du hier auch einige Kritiker. Ebenfalls denk doch mal drüber nach was du schreibst. Hier sind größtenteils normale Arbeiter die nicht in so Spähren fliegen wie du. Da kommt dein angeben und dein Wortgeklauber auch nicht immer gut an.

    Nur ein Denkanstoß.

  • Hallo,

    das ist genau das was ich meine.

    Ich sehe die Welt aus einer anderen Perspektive, folglich erfolgen Missdeutungen oder Fehlinterpretationen, die in Wortgeklauber enden

    Du bist halt ein Überflieger.

    Ich werde etwas bedeckter meine Ausdrucksweise überdenkend mit kritischem Maße bewerten,

    finde ich gut.

    bevor ich meinen Saft bereichernd hinzugebe.

    ob das bereichernd ist zweifel ich oft an.

    Denn die Lösungen stehen im Vordergrund! Nicht das Geschwetz!

    da stimme ich dir zu. Aber wer so viel schwätzt wie du den will keiner mehr hören.


    Denk bin doch leider wieder raus bei dir. Mich stört es nur und viele andere auch wie du hier auftrittst.

    Schade eigentlich.

  • Denn die Lösungen stehen im Vordergrund! Nicht das Geschwetz!


    Wenn nur auch mal eine Lösung von Dir käme! Von Dir - mit Verlaub - lese ich größtenteils nur Geschwätz... mit ä, weil es von schwatzen kommt. Kannst Du Dir denn nicht ein anderes Forum suchen? Wo es um Selbstüberschätzung, übertriebene Selbstdarstellung oder auch um science fiction / fantasy geht?

    ~~~ Alle sagten: Das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht. ~~~

    ~~~ Eine Lösung hätte ich - mir fehlt nur das passende Problem. ~~~

  • Lieber Lilex,


    dein Wi.-Ing.

    Ein Schelm, wer schlechtes dabei denkt =O


    Da ich aber hier fachliche Unterstützung suche, werde ich nach diesem Beitrag nichts mehr dazu schreiben.


    Nur eines noch: Ich bin weiblich und dass Du "mein" bist, glaube ich eher nicht.


    Freundliche Güße...

    ~~~ Alle sagten: Das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht. ~~~

    ~~~ Eine Lösung hätte ich - mir fehlt nur das passende Problem. ~~~

  • Bitte unterlasse die Verschandelung meines Usernamens, was Du aus Unkenntnis heraus wohl gemacht hast. Er hat eine spezielle Bedeutung, die Dein "magnum latimum" nicht erklären kann.

    ~~~ Alle sagten: Das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht. ~~~

    ~~~ Eine Lösung hätte ich - mir fehlt nur das passende Problem. ~~~

  • Lilex : An wen denkst Du spontan bei dieser Beschreibung?


    Die Person vermittelt ein grandioses Gefühl der eigenen Besonderheit und Wichtigkeit, sie verlangt es nach Bewunderung und bevorzugter Behandlung, sie idealisiert sich selbst und ist stark von Fantasien des Erfolgs, der Macht, der Schönheit usw. eingenommen. Die Person verwendet viel Zeit darauf, anderen zu imponieren. Der Glaube, hervorragend und einzigartig zu sein, und dessen überhebliche Darstellung, also der übersteigert präsentierte Selbstwert, sind aber lediglich eine Fassade zur Verdeckung einer ausgeprägten Selbstwertproblematik und Unsicherheit; aus letzteren resultiert häufig eine hohe Kränkbarkeit. Das ausgeprägte Anspruchsdenken anderen gegenüber wird kontrastiert durch einen starken Mangel an Empathie, das heißt, die Gefühle und Bedürfnisse anderer werden nicht erkannt bzw nur zur Ereichung eigener Bedürfnisse gebraucht. Die Person benötigt eine "Bühne" zur Selbstdarstellung: Nimmt man ihr diese Bühne, sucht sie panisch eine neue, gibt es keine Bühne mehr, folgt Verzweiflung.