Mobbing-Beautragter

  • Nein, ein Mobbingbeauftragter an sich ist keine Pflicht, aber eine Möglichkeit wie der AG seiner Fürsorgepflicht nachkommen kann.

    Vielleicht hilft Dir das hier weiter.

    „Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist“

    Hanlons Rasiermesser

    Einmal editiert, zuletzt von Paragraphenreiter ()

  • Ein Mobbing Beauftragter ist kein Must Have. DA gibt es keine Rechtgrundlage die das vorschriebt.


    Wenn Du durch irgendetwas im Arbeitsalltag meinst "krank" zu werden gibt es höchsten den Betriebsarzt, der weiterhelfen kann. In größeren Firma oft einen "Gesundheitsberater" die mit Adressen weiterhelfen kann.


    Bei Pflichtverletzungen des BR hilft § 23 BetrVG weiter.

  • ...oft steht Mobbing ja im Zusammenhang mit Diskriminierung, in diesem Fall gibt es Möglichkeiten. So ist der AG gem. § 13 AGG verpflichtet eine Beschwerdestelle für AGG-Verstöße einzurichten.

    Bei Mobbing welches nichts mit Diskriminierung zu tun hat hilft das allerdings nicht weiter.

    „Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist“

    Hanlons Rasiermesser

  • Das kommt nun in der Tat darauf an, wie gut euer Compliance-System funktioniert.
    Von: "keine Rückmeldung, keine Veränderungen" zu " regelmäßige Updates und entsprechenden Konsequenzen" kann da alles möglich sein. Und gerade Mobbing lässt oft viel Spielraum für Interpretationen.

    Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen. [YODA] - BRV, 7er Gremium, kein Tarif, GBRM

  • wir haben eine, vom AG veranlasste, jährliche anonyme Mitarbeiterbefragung, in der auch u.A. Mobbingsituationen abgefragt werden.

    Auf den Betriebsversammlungen nehmen wir das Thema auf und hoffen darauf, dass MA sich an uns wenden. Wir selbst werden innerhalb des Gremiums einen Mobbingbeauftragten "ausbilden" lassen. Das Thema wird leider nachwievor nicht genug ernstgenommen, obwohl es natürlich den Betriebsablauf massiv stört.


    Lieben Gruß

    Roots