Betriebliche Zwischenverpflegung

  • Hallo zusammen,

    hab da mal ´ne Frage zur betrieblichen Zwischenverpflegung.

    Wir haben wohl eine Kantine, aber da bekommt man kein Vesper bzw. Frühstück. Deshalb kam morgens immer ein "Brötchendienst" zu uns in die Firma. D.h., dieser stand unter keinem Vertrag, sondern er hat vielmehr die Erlaubnis seine Waren bei uns in der Firma anzubieten und zu verkaufen.

    Dieser "Brötchenservice" kommt nicht mehr und der AG hat sich nach einem "Neuen" umgesehen.

    Der "Neue" war auch schon hier und hat sich die Gegebenheiten angeschaut.

    Bei ihm soll es auch keinen Vertrag geben. Er hat nur die Erlaubnis des AG bei uns seine Waren zu verkaufen.

    Nun zu meiner Frage:

    Inwieweit ist hier der BR gefragt?

    Hat er z.B. MBR oder nur Recht auf Information? :/


    Über eine Antwort freut sich


    Hasi

  • Hallo,


    wenn ein Drittanbieter völlig auf eigene Rechnung tätig wird, fehlt es am Mitbestimmungstatbestand. Schließlich "errichtet" der AG keine eigene Sozialeinrichtung.


    Mitbestimmungspflichtig wäre lediglich das beschränkte Angebot der eigenen Kantine.

  • Hallo Hasi,


    es ist nett, wenn euer Arbeitgeber den Brötchenwagen aufs Gelände lässt um dort seine Angebote zu machen. Und wenn er morgen den Bauern auf Gelände lässt, damit dieser dort seine Waren (Bioprodukte) anbietet und auch dafür Miete kassiert ist das auch nett. Wenn er dann noch mich auf euren gelände lässt und ich dort aus meinem Wagen heraus euch mit der Tagespresse versorge und mir was dazu verdiene wäre auch nett.

    All dass betrifft kein Sozialraum, nicht die Ausgestaltung der Kantine, und ich hoffe auch keine geregelten Mitarbeiterparkplätze die behindert werden somit sehe auch ich keine Mitbestimmung.


    Wenn ihr eine Kantine habt, und dann dort zukünftig eure Brötchen kaufen wollt, dass solltet ihr euch die BV zu euer Kantine anschauen und ggf. da nach verhandeln.


    Gruß

    Rabauke