AT-Tausch

  • Hallo Zusammen,


    die Situation ist folgende und ich hoffe Ihr könnt mir helfen.


    Eine ANin GBD 80 geht Stunden reduziert 4Tage a 8h arbeiten.Laut Ihren Dienstplan arbeitet Sie von Montag bis Samstag,hat Mittwochs und Donnerstags frei.

    Nach Absprache mit der GL wurde ein AT-Tausch(Arbeitstagtausch) genehmigt,Donnerstag(arbeit) und Samstag(frei).


    Meine Frage,

    Wenn ein Feiertag auf den Samstag fällt und alle frei haben,bekommt Sie dann die Stunden vom Donnerstag als Überstunden gut geschrieben,bzw. darf an einen solchen Donnerstag ein Tag Urlaub ab gezogen werden.

    Der AG will Ihr die Stunden nicht gut schreiben,bzw. Ihr für den 24.12. einen Tag Urlaub ab ziehen, weil am 26.12. Feiertag ist und da niemand in der Firma arbeitet.


    Beispiel:


    Do.: 01.10. würde Sie arbeiten und 03.10. ein Samstag ist Feiertag


    Ich bin der Meinung der AG die AN dadurch benachteiligt.Wie seht Ihr das.

    Danke schon mal für Eure Antworten.

  • Hallo,


    ich sehe das anders als du. Wenn sie jetzt immer Samstags frei hat, dann zählt Donnerstag als Arbeitstag und dafür ist auch Urlaub zu nehmen. Aber es fallen ja auch Feiertage auf Donnerstag, dann bekommt sie den Tag bezahlt. Das war vor dem Wechsel ja anders.


    Gruß

    Hubertus

    Ich habe als Kind nicht laufen gelernt um heute zu kriechen.

  • Danke für die Antwort,


    wenn jetzt aber Donnerstag Feiertag ist bekommt Sie aber für Samstag die Stunden ab gezogen was dann ja nicht ok wäre.
    Leider etwas kompliziert in dem Verein.

    Deswegen hab ich mich für die "Günstigervariante" entschieden.

    Der AG soll sich ja nicht immer das beste raus nehmen können.

  • Welche Abmachung gibt es denn?

    Ist der Arbeitstag jetzt generell (für immer) von Sa auf Do getauscht?

    Ist es nur ausnahmsweise?

    Wenn es denn für immer oder längere Zeit ist, muss doch der Dienstplan geändert werden. Und dann gilt, was auf dem Dienstplan steht.

  • Nach Absprache mit der GL wurde ein AT-Tausch(Arbeitstagtausch) genehmigt,Donnerstag(arbeit) und Samstag(frei).


    Ist es nur ausnahmsweise?

    Ich denke das ist erstmal zu beantworten.


    Wenn sie jetzt immer MO DI Do Fr 8 Stunden fest arbeitet sind diese Tage auch nur die zu betrachtenden.

    Samstag und Mittwoch sind außen vor. Denn sie kommt ja auf 32 Stunden in der Woche.

    Oder stehe ich völlig auf dem Schlauch?

    Hat sie einen 40 Stunden Vertrag , muss aber durch die GBD 80 nur noch 32 Stunden arbeiten bei einem Gehalt von 40 Stunden

  • Ich denke hier wird nur der Tag getauscht.

    Vorher Donnerstag frei, Samstag arbeiten. Jetzt andersrum.

    Wenn jetzt Donnerstag Feiertag ist hat Sie frei und die Stunden dürfen auch nicht abgezogen werden.

    Andersrum wenn vorher Samstags Feiertag war wurden ihr die Stunden ja auch nicht abgezogen.

    Auf deine Frage ob Sie die Stunden gut geschrieben bekommt . Nein, weil Sie hat Samstags sowieso frei.

    Bekommst ja für Ostersonntag auch kein Geld.

    Wenn ein Donnerstag Feiertag ist darf natürlich auch kein Urlaub abgezogen werden.


    Hoffe konnte dir etwas helfen.

  • Hallo und Danke für Eurer Interesse an dem Thema,

    das ganze ist befristet bis zum Ende diesen Jahres und im Arbeitsvertrag stehen 40 Stunden.Aufgrund des GDB wurde eine Vereinbarung getroffen,das Sie bis ende des Jahres nur die 32 Stunden wöchentlich arbeitet.

    Außer diesem Grund möchte der AG auch kein neues Schichtmodell ein führen und Sie bekommt auch nur das Gehalt für die 32 Stunden.

    Alles wäre doch zu schön.

  • Ich gebe zu, so ganz klar ist mir immer noch nicht, was da jetzt en détail in eurer Firma abgeht.


    Was ich meine verstanden zu haben:


    Die Kollegin arbeitet (einvernehmlich) zur Zeit nur 32 Stunden die Woche statt 40.

    Bisher hat sie Mo, Di, Fr, Sa gearbeitet, Bis Ende des Jahres sind die Tage geändert worden auf Mo, Di, Do, Fr.


    Soweit richtig?

    Dann gilt erst einmal, was Elbarado schrieb: es werden nur die vereinbarten Tag betrachtet. Fällt ein Feiertag auf einen der vereinbarten Tag, ist dieser auch als Feiertag zu vergüten. Was an den anderen Tagen passiert ist erst einmal unerheblich.


    Mir ist gerade nicht klar, warum es da irgendwelche Diskussion drum gibt. (Oder geht der AG hin und schreibt der Kollegin im Moment die "fehlenden" 8 Stunden an einem anderen Tag gut? (Dann würde ich zumindest verstehen, warum es da Irritationen gibt.))

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

  • Außer diesem Grund möchte der AG auch kein neues Schichtmodell ein führen und Sie bekommt auch nur das Gehalt für die 32 Stunden.

    Also wenn sie nur 32 Stunden arbeitet und auch nur 32 Stunden bezahlt bekommt, dann haben auch nur die Tage betrachtet zu werden an denen sie auch arbeitet. Sie ist wie einen Telzeitkraft zu behandel mit festen Arbeitstagen.

    Ich könnte deinem Cheffe ein wenig folgen( aber nur ein wenig) , wenn die Arbeitstage variabel wären.


    Mann kann es sich mit dem Festhalten am Schichtmodell auch wirklich schwierig machen

  • Ja,Sie arbeitet einvernehmlich nur 32 Stunden.

    Der AG zieht ihr die Stunden ab, wenn zum Bsp. der Feiertag Donnerstag ist und wenn der Feiertag Samstag ist fühlt sich die ANin über den Tisch gezogen.


    Danke für Eure Hilfe,eine Diskussion bringt Licht ins Dunkel, wo vorher eine Mauer war.

  • Ich denke da besteht Redebedarf mit dem AG. Er soll doch mal vorrechnen wie das gehen soll.

    Wenn das Schichtmodel MO DI Fr SA vorsieht und die ANin MO DI DO FR arbeitet, muss er sich für ein. Model entscheiden und im Vorfeld mit ihr regeln. Er darf sich nicht mal auf das eine und dann auf das andere beziehen, je nach dem was für ihm günstiger ist.

    Bei einem kurzfristigen Wechsel(z.B. einem Monat) könnte ich dem AG ja noch folgen. Aber nicht bei einem Wechsel bis zum Jahresende. Da würde ich auf dem Model bestehen das auch wirklich gearbeitet wird. MO DI DO FR

  • Ja,Sie arbeitet einvernehmlich nur 32 Stunden.

    Der AG zieht ihr die Stunden ab, wenn zum Bsp. der Feiertag Donnerstag ist und wenn der Feiertag Samstag ist fühlt sich die ANin über den Tisch gezogen.


    Danke für Eure Hilfe,eine Diskussion bringt Licht ins Dunkel, wo vorher eine Mauer war.

    ich verstehe immer noch nicht was du willst weil ich den zusammenhang nicht erkenne ;).

    Wenn der/die SB Person einen 32 Stundenvertrag hat wie wird Sie dann bezahlt? Monatsentgelt (32*4,35*bruttostundenententgelt) oder wird stundengenau abgerechnet?

    Was für Auswirkungen hat die Zeiterfassung (der Zeitabzug auf dem Feiertag) Zeittechnisch? muss diese zeit dann nachgearbeitet werdden? Entgelttechnisch (vermindert sich dadurch das Gesamtbrutto oder wird weil Sie auf Schicht ist das gesamtbrutto an dem Feiertag um diese Stunden reduziert um dann ein Durchschnittsbrutto für diese Zeit zu zahlen?)


    Ich sage mal so, egal ob teilzeit oder Vollzeit, auch bei uns werden die feiertage erst mal raus gerechnet vom Brutto und dann den feiertag TV Konform mit dem durchschnittsbrutto bei den Schichtmitarbeiter zu vergüten. Das führt bei feiertagen auf Früh- und Spätschicht dazu, dass es etwas mehr gäbe als es geben würde wenn so getan würde als ob an dem Tag gearbeitet würde und auf Nachtschicht dazu, dass es etwas weniger gibt.


    Trotzdem steht auf dem Zeitnachweis am Feiertag "-7 Stunden" die dann jedoch wegen Feiertag dann in der Aufrechnung der derforderlichen Arbeitszeit auch mit -7 Stunden dort als Anfoderung stehen, so das nichts nachgearbeitet werden muss. Es hilft nur zu verstehen, wieso meine Entgeltabrechnung für den Feiertag eine plus und minusberechnung hat.


    gruß


    Werner