Erpressung

  • Hallo zusammen!

    Ein Kollege(aktuelle LG E 6) wird von seinem Vorgesetzten erpresst, eine andere Stelle anzunehmen! Die andere Stelle müsste nach LG E-7 bezahlt werden, die soll er aber nicht bekommen!

    Entweder er nimmt die Stelle an, oder er wird 3-schichtig mit LG E-5, oder Normalschicht mit LG E-4 abgespeisst!

    Ich könnte grade k......!!!

    Wie würdet ihr vorgehen, bzw handeln? Ich sehe darin eine Erpressung, sodas er den höheren Job annimmt,zu gleichem Geld!

  • Der Kollege sollte sich beim Betriebsrat beschweren §85 BetrVG dieser kann beim AG drauf hinwirken, dass solche ,,Erpressungsversuche" unterbleiben.

    Aber ganz kapieren tu ich es nicht der Kollege hat eine Stelle mit LG 6 fällt diese dann weg und der Kollege muss versetzt werden?

  • Zitat von Toddi v. B.

    Die andere Stelle müsste nach LG E-7 bezahlt werden

    Und warum nur müsste? Wenn es doch klare Richtlinien gibt wie eine Stelle zu bewerten ist, ist der BR doch bei der Versetzung im Boot und kann der Versetzung widersprechen, wenn der Kollege falsch eingruppiert wird.

    So ganz habe ich das Problem noch nicht durchdrungen scheint es...

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

  • Hallo,

    hat der/die AN nicht einen AV, in dem Tätigkeit und Vergütung festgelegt sind? Und ist nicht bei einer Versetzung und Umgruppierung der BR zu beteiligen?

    Welche Druckmittel sollen dann dieser "Erpressung" zugrunde liegen?

    Grüsse Winfried

  • Das Problem ist, sein Vorgesetzter versucht ihm die E7 Stelle ,ohne offizielle Ernennung unter zujubeln! Sprich, er versucht ihm Verantwortung und alles was dazu gehört aufzuerlegen! Nach dem Motto, bewahre dich erstmal, trage Verantwortung und bringe Leistung. Geld bekommst du dafür nicht! Somit wäre er offiziell nichts und könnt ohne weiteres auch wieder "degradiert" werden! Das vermute ich, hinter dieser Erpressung!
    Wenn er nicht bereit dazu ist, will er ihn 3 schichtig ,mit einer Lohn Gruppe weniger einsetzen! Mitsprache usw ist mir soweit klar, mir gehts dabei um seinen Vorgesetzten! Dem will ich ans Leder! Damit er solche marotten unterlässt!
    Ich habe den Entgelt Ausschuss auch informiert, da ich die Vermutung habe, das dieses nicht zum ersten mal passiert ist!
    Daher meine Frage an die erfahrenen, wie würdet ihr da vorgehen?
    Sorry für die unglückliche Umschreibung, ich hatte mächtig Wut!

  • Tut mir leid Toddi aber was Du hier postest versteht kein Mensch!

    AN hat Arbeitsplatz mit EG 6 was ist mit diesem Arbeitsplatz? Fällt er weg und der AN muss versetzt werden und kann dann wählen ob er für das selbe Geld einen höherwertigen Job macht oder eine schlechter bezahlte Tätigkeit im Betrieb annimmt?

    ,,mir gehts dabei um seinen Vorgesetzten! Dem will ich ans Leder!"

    Mit solchen Aussagen solltest Du mal Deine Rolle als Betriebsrat überdenken!

    Zudem wissen wir überhaupt nicht was im AV des AN steht wie die Vergütungsgrundsätze zustande kommen mit den Entgeltstufen usw usw. bevor Du dies hier nicht ganz klar aufzeichnest wirst Du keine genaue Antwort bekommen können.

    L.G.Schwede:lol:

  • Zitat von Toddi v. B.:

    Das Problem ist, sein Vorgesetzter versucht ihm die E7 Stelle ,ohne offizielle Ernennung unter zujubeln! Sprich, er versucht ihm Verantwortung und alles was dazu gehört aufzuerlegen! Nach dem Motto, bewahre dich erstmal, trage Verantwortung und bringe Leistung. Geld bekommst du dafür nicht! Somit wäre er offiziell nichts und könnt ohne weiteres auch wieder "degradiert" werden! Das vermute ich, hinter dieser Erpressung!
    Wenn er nicht bereit dazu ist, will er ihn 3 schichtig ,mit einer Lohn Gruppe weniger einsetzen! Mitsprache usw ist mir soweit klar, mir gehts dabei um seinen Vorgesetzten! Dem will ich ans Leder! Damit er solche marotten unterlässt!
    Ich habe den Entgelt Ausschuss auch informiert, da ich die Vermutung habe, das dieses nicht zum ersten mal passiert ist!
    Daher meine Frage an die erfahrenen, wie würdet ihr da vorgehen?
    Sorry für die unglückliche Umschreibung, ich hatte mächtig Wut!

    Hallo Toddi,

    aber ganau dafür seit ihr als BR doch da. Prüfen, ob die Mitarbeiter so eingesetzt werden wie angehört und wenn nicht, den Arbeitgeber darauf hinweisen, dass dieses zu unterlassen ist.

    Weiterhin auch bei der versetzung auf 3-Schicht oder sonst was, womit "erpresst" wird seit ihr im Boot, weil ohne eure Zustimmung kann er da auch nichts machen.

    Wie wir damit umgehen würden?

    Nun wir (15er gremium) würden nun regelmäßig im Bereich des Vorgesetzten auftauchen, die gesetzeseinhaltung in allen fällen bei Ihm über alle Mitarbeiter überprüfen, die Mehrarbeitsanträge aus dem Bereich ablehnen und den Vorgesetzten solange gegen das Schienenbein treten (Indirekt) bis er einsieht, dass nur gemeinsam was bewirkt werden kann und er diesen Unsinn unterläßt.

    du willst Beispiele, hier:

    Du bist freigestellt, dann gehe doch gleich mal zu dem Vorgesetzten und lass die den Nachweis der erfolgten Sicherheitsunterweisungen für die er zuständig ist zeigen, den Nachweis der aktuallisierten Gefährungsbeurteilungen aller Arbeitsplätze (Incl. der Psyschichen Belastung), für die er zuständig ist. Den Nachweis das ausreichen Ersthelfer jetzt im Moment anwesend sind, ausreichend Evakuierungshelfer, ausreichen Sicherheitsbeauftragte etc.

    Die Personalaufstellung jetzt datailiert, wer ist wofür zuständig, über alle.

    Wird er sicher nicht alles bringen können, aber er muss es,

    wenn das nicht reicht den Druck aufbauen und fordern es innerhalb der nächsten 30 Minuten zu bekommen, dass ist schließlich seine Pflicht als Vorgesetzter und seine Verantwortung, oder soll das Staatliche Amt für Arbeitsschutz, die BG etc. Informiert werden, dass er die Arbeitsschutzrichtlinien nicht alle einhält?

    Reicht immer noch nicht: Wende dich an den nächst höheren Vorgesetzten und frage, warum Herr Mayer als Vorgesetzter die Regeln nicht einhält? Stelle fest, deutlich, hier ist Schulungsbedarf erforderlich oder herr Mayer die falsche Person. gesetze sind da um eingehalten zu werden und Ihr als BR habt hier die Kontrollfunktion

    reicht immer noch nicht. betriebsversammlung: öffentlich machen, dass es wohl Vorgesetzte gibt, die im Auftrag des Arbeitgebers Arbeitnehmer erpressen und auf höherwertige Tätigkeiten einsetzen diese aber nicht bezahlen, wer sich weigert darf den Keller fegen. Die gleichen vorgesetzten aber unter dem Schutz des Arbeitgebers ständig gegen Gesetze verstoßen dürfen und folgenden punkte ständig Mißachten und damit die Gesundheit und das leben der Mitarbeiter gefährden.

    Junge, wenn ich als BR jemanden auf den Fuß treten möchte, dann kann ich das ohne seine Namen zu nennen, aber jeder weis, von wem die Rede ist.

    In der Regel ist es aber nicht nötig, weil es ausreicht, das wir als BR auf die Vorgesetzten zugehen, Ihnen klar machen, da läuft was falsch, das Thema wird nun beim nächsthöheren Vorgesetzten und in der Personaabteilung angesprochen. Wir weisen Ih ndann darauf hin, dass er nun stärker überprüft wird, weil uns zu Ohren gekommen ist, er würde die Regeln nicht einhalten und das Miteinander stören.

    Bei uns herrscht dann ganz schnell Ruhe im Karton, weil das wollen alle nicht, weil es Mehraufwand ist, und dafür auch bei den Vorgesetzten in der Regel die zeit fehlt.

    Gruß

    Rabauke

  • Äh Rabauke geht hier der Gaul mit Dir durch?

    Der Vorgesetzte muss Dir als Betriebsrat überhaupt nichts geben außer einem Tritt in den Hintern wenn Du mit solchen Forderungen kommst!!!!!

    Oder bist du Weisungsbefugt?

    Wenn das Gremium meint es benötigt Informationen über Sicherheitsunterweisungen etc. kann es dies mit Beschluss beim AG beantragen!

    Also Toddi vergiss hier den Beitrag vom Rabauken bevor Du Dich lächerlich machst!!!!

  • Zitat von Rabauke

    Wie wir damit umgehen würden?Nun wir (15er gremium) würden nun regelmäßig im Bereich des Vorgesetzten auftauchen, die gesetzeseinhaltung in allen fällen bei Ihm über alle Mitarbeiter überprüfen, die Mehrarbeitsanträge aus dem Bereich ablehnen und den Vorgesetzten solange gegen das Schienenbein treten (Indirekt) bis er einsieht, dass nur gemeinsam was bewirkt werden kann und er diesen Unsinn unterläßt.

    Rabauke... was stimmt mit dir wohl nicht?

    An der Stelle kann ich jeden AG verstehen der dich torpediert. Auf welcher Schule man sowas "lernt" läst sich ja erahnen...

    Wer gibt dir das Recht Mehrarbeitsanträge der Geschäftsführung aus Betrieblicher Notwendigkeit zu blockieren, nur weil dir der Vorgesetzte nicht passt?

    Der Vorgesetzte ist genauso Mitarbeiter und ist vom BR zu schützen, wie alle anderen Mitarbeiter die nun ohne Überstunden und Einstellungen, die du ja auch noch blockieren würdest, gezwungen sind die Auftragslage alleine abzudecken.

    Das ist Mobbing auf BR ebene... Schikane durch Willkür... Klasse BR.. Denk da mal drüber nach...

  • Zitat von schwede12

    Der Vorgesetzte muss Dir als Betriebsrat überhaupt nichts geben außer einem Tritt in den Hintern wenn Du mit solchen Forderungen kommst!

    Das sehe ich im Prinzip genauso. Ansprechpartner des BR ist immer der AG. Aber hey, wenn es beim Rabauken im Betrieb so funktioniert... läuft doch!

    Und auch wenn ich immer ein Vertreter eines eher gemäßigten Kurses bin, möchte ich dazu dann doch einmal ganz klar Stellung beziehen:

    Zitat von Rainer Windenergiebranche

    Wer gibt dir das Recht Mehrarbeitsanträge der Geschäftsführung aus Betrieblicher Notwendigkeit zu blockieren, nur weil dir der Vorgesetzte nicht passt?

    Die Antwort ist schlicht und einfach - § 87 (1) Ziffer 3 BetrVG.

    Und ich kann da jedenfalls keine Formulierung entdecken, die irgendetwas festschreiben, wann und unter welchen Voraussetzungen der BR gefälligst auf seine Mitbestimmung zu verzichten hat.

    Und auch wenn ich diesen Teil

    Zitat von Rainer Windenergiebranche

    Der Vorgesetzte ist genauso Mitarbeiter und ist vom BR zu schützen

    sofort unterschreiben würde, ist doch überhaupt nicht klar, ob es da wirklich eine betriebliche Notwendigkeit gibt. Nach meiner Erfahrung werden die "Notwendigkeiten" nämlich nur durch schlechte Planung geschaffen. (Und wenn es nur ist, dass der AG mehr Aufträge annimmt als er bewältigen kann.)

    Und auch die generelle Forderung des § 2 BetrVG, dass BR und AG zum Wohl der AN und des Betriebes zusammenarbeiten steht dem nicht entgegen.

    Denn die Überstunden mögen (kurzfristig) die "Shareholder value" sichern, ein Idiot als Vorgesetzter zerstört (mittel- bis langfristig) das Betriebsklima und schadet am Ende weit mehr.

    Da beide Betriebsparteien keine Kristallkugel besitzen um im Vorfeld zu klären, welcher Weg nun der richtige ist, muss jeder BR nach seinen Gegebenheiten vor Ort entscheiden, welchen Weg er geht.

    Das pauschale gegen alles sein ist genau so ein Unsinn, wie das pauschale Abnicken vom allem, was vom AG kommt.

    Und wenn alle Beteiligten im gleichen Unternehmen arbeiten, dann kann/darf/soll/müssen sich alle einen Kopf darum machen, welchen Weg sie einschlagen wollen. Es macht aber (jedenfalls nach meinem Verständnis) überhaupt keinen Sinn hier betriebsübergreifende ideologische Stellungskriege zu führen.

    Zitat von Toddi v. B.

    Ich wollte nur mal hören, wie andere damit umgehen würden!

    Dann darf auch ein Rabauke die Frage beantworten. Der Hinweis vom Schweden, dass er sich hier auf (juristisch) sehr dünnem Eis bewegt, ist sicher richtig und angebracht.

    Persönliche Anfeindungen sind es nicht!

    Wer fragt ist ein Narr - für fünf Minuten. Wer nicht fragt bleibt ein Narr - sein Leben lang!

  • Zitat von schwede12:

    Äh Rabauke geht hier der Gaul mit Dir durch?

    Der Vorgesetzte muss Dir als Betriebsrat überhaupt nichts geben außer einem Tritt in den Hintern wenn Du mit solchen Forderungen kommst!!!!!

    Oder bist du Weisungsbefugt?

    Wenn das Gremium meint es benötigt Informationen über Sicherheitsunterweisungen etc. kann es dies mit Beschluss beim AG beantragen!

    Also Toddi vergiss hier den Beitrag vom Rabauken bevor Du Dich lächerlich machst!!!!

    Hallo Schwede,

    da du in der Regel sachlich argumentierst gebe ich dir gerne eine Antwort auf deine Frage, zu der Antwort von dem Menschen der Winderergie sage ich besser nichts, da ich hier mir nicht wieder einen Rüffle durch den Admin reinziehen will.

    Nun Schwede, ich weis nicht wie groß euer Betrieb ist und wie euer Betrieb funktioniert.

    wir sind nun mal eine über 1000 Mann Bude, und zu uns kommt nicht der Arbeitgeber, wenn er Anträge beim Betriebsrat stellt, sondern die Vertreter des Arbeitgebers, und das sind die Vorgesetzten. Nun könnte ich mich, wenn ich mich auf dein Niveau begebe, nur der Arbeitgeber ist der Ansprechpartner des Betriebsrates dann ja zurück legen, und all die Anträge, die vom Vorgesetzten kommen (Mehrarbeit, Arbeitszeitwechsel etc.) nicht beachten, weil ja nur der Arbeitgeber mein Ansprechpartner ist.

    Ich weis aber nicht, ob wir damit durch kommen würden vor dem Arbeitsgericht, weil sicher der Arbeitgeber seine Aufgaben und seine Verantwortung deligieren kann.

    In diesem Moment wird der Vorgesetzte zum Arbeitgebervertreter und ist damit uns, dem BR gegenüber in dem für Ihn deligierten Bereich auch der Verantwortliche Ansprechpartner.

    Ich habe nicht ohne Grund nur Themen der Arbeitssicherheit und des Arbeitsschutzes benannt, auch wenn die meisten vergessen, dass das Arbeitszeitgesetz ein Arbeitsschutzgesetz ist.

    Gerade im Bereich des Arbeitsschutzes hat bei uns der Arbeitgeber an jedem Vorgesetzten die Arbeitgebervertretung deligiert. Hier sind die Vorgesetzten für die Einhaltung des Arbeitsschutzes in Ihrem Bereich verantwortlich.

    Damit Sind sie auch die Ansprechpartner des BR für den Arbeitsschutz.

    Dann kommen wir zum § 80 BetrVG (ich weis, BR-Gundwissen, aber es muss scheinbar hier jetzt erwähnt werden). Wo steht in diesem § dass ich als BR zur Durchführung meiner Überwachungspflicht einen BR Beschluss brauche?

    Nein, den brauche ich nicht! Die Einhaltung der Gesetze, Vorschriften, Betriebsvereinbarungen zu überwachen ist unsere Grundpflicht. Dafür brauche ich keinen Beschluss, im Gegenteil, wenn beschlossen würde, dass dieses nicht erfolgt, dann wäre das eine grobe Pflichtverletzung des BR.

    Also, Im Gegensatz zu dir sage ich deutlich, dazu besteht jederzeit das Recht.

    Voraussetzung, da bin ich bei dir, es ist der Arbeitgeber(vertreter) den ich anspreche und auffordere mir die Unterlagen nun zu zeigen und nachzuweisen, dass er seiner Verpflichtung der Dokumentation auch nachkommt, für die er verantwortlich ist. Wenn er es nicht macht ist das im Gegenteil eine Behinderung der BR-Arbeit.

    Lieber Moritz

    Damit man gemäßigt arbeiten kann muss auch das Umfeld gemäßigt sein. Es gibt trotz allem Momente, da nutzt das gemäßigte nichts, da gibt man dann auch mal Vollgas. Das ist leider immer wieder mal Notwendig um auch den Standort des BR zu verdeutlichen, da der Arbeitgeber den ich habe sonst annimmt, ich kann machen was ich will. Positionierungen kommen sehr selten, aber dann ggf. auch mit wucht vor, um auch weiterhin ernst genommen zu werden.

    Es gibt natürlich auch in meinem Umfeld (ehem. Schwesterbetriebe) Betriebsräte die sehr weichgespült sind um mit und bei nimanden anzuecken der vorgesetzt ist.

    Sie wollen nur wie ein Fähnlein im Wind den AG alles der Nase nach sagen und den Po nach tragen um dann zu sagen, ich arbeite als BR konfliktfrei partnerschaftlich zusammen und bin gut dadrin.

    Dadrin gut sein heißt nicht ein guter BR für die MA zu sein.

    Gruß

    rabauke

  • Rabauke es ist gut wenn es in Deinem Laden so laufen mag! Aber hier rätst Du einem deutlichen BR Anfänger der sich über einen Vorgesetzten aufregt zu diesem hin zu gehen und zu schikanieren! Diesen schickst Du uns offene Messer mit Deinem Tip hier! Wir wissen nach Toddis Schilderungen noch überhaupt nichts ausser das er sich über den Vorgesetzten aufregt. Warum er den AN eine andere Tätigkeit zuweisen möchte wissen wir auch nicht! Ob dieser überhaupt ein Anrecht auf mehrere Geld hat wenn er die neue Arbeit macht auch nicht! Also erwarte ich von einem erfahrenen Betriebsrat andere Tips als diesen den Du hier gegeben hast. Auch wenn Toddi voll drauf abgefahren ist dem Vorgesetzten ans Bein zu pinkeln

  • Zitat von Rabauke

    Sie wollen nur wie ein Fähnlein im Wind den AG alles der Nase nach sagen und den Po nach tragen um dann zu sagen, ich arbeite als BR konfliktfrei partnerschaftlich zusammen und bin gut dadrin.Dadrin gut sein heißt nicht ein guter BR für die MA zu sein.

    Gegen den Wind segeln hat noch niemanden nach vorne gebracht.... Man muss schon sehr genau darauf achten wie man sich zu einem Wind ausrichtet, glaub mir wir kennen uns damit bestens aus. :)

    Konfliktfrei "partnerschaftlich", oder eben im gesetzlich (und persöhnlich) bevorzugten Rahmen der vertrauensvollen Zusammenarbeit, mit dem AG aggieren zu können, hat mit grosser Gewissheit den grössten Nutzen für alle Mitarbeiter....

    Wenn der BR nur vom AG in den "Po" getreten bekommt... ist das selten alleine Sache des AG alleine, dazu gehören zwei. Man kann nur in den Po treten, wenn du ihn hin hälst.. wenn das deine Art ist... lässt das eine gewisse Neigung vermuten, muss aber nicht.

    Wenns chronisch wird, brauchste bald nen Therapeuten (RA), weil du ohne nicht mehr klar kommst... wem hat das jetzt geholfen?

    Da richten wir uns lieber perfekt zum Wind aus, mit Strategie, wie auch jeder Segler sie fährt.

    Viel Erfolg!

  • ... je nach Gegebenheiten im Betrieb muss man taktisch oder strategisch im Handeln und in der Kommunikation flexibel sein, da kann in der einen Situation der Tritt in den Arsch okay sein, und in der anderen bläst man dem Gegenüber halt Zucker in den Arsch. (Sorry für den Sprachgebrauch)

    Und, btw: Gegen den Wind segeln funktioniert gut, man muss dann halt kreuzen. Man kann sich, wenn man ein Ziel hat, die Windrichtung eben nicht immer aussuchen...

    Grüsse Winfried

  • Zitat von Winfried

    Und, btw: Gegen den Wind segeln funktioniert gut, man muss dann halt kreuzen. Man kann sich, wenn man ein Ziel hat, die Windrichtung eben nicht immer aussuchen...

    ;) ;)

    Der ist gut, hab ihn erwartet. -> Kreuzen ist die Strategie... ;D

  • Schneller als erwartet, gabs eine Lösung!

    Nach der Überprüfung des Entgeldausschusses und einem intensiven Gespräch mit den Vorgesetzten, sah dieser seine "Fehlhandlung" ein!

    Der Kollege wird ,entsprechend eingruppiert und die Vorgesetzten haben sich sogar entschuldigt! ;)

    Der Grund war wohl, Nasenpolitik! Der Vorgesetzte hätte gerne einen anderen Kollegen auf dieser Stelle gehabt!

    Danke euch, für Tipps und Einschätzungen!

  • Hallo in die Runde,

    ich finde die Aussagen von Rabauke gar nicht so gravierend.

    Das Zusammenspiel von Vorgesetzten und Arbeitgebern im Unternehmen, müsste eigentlich jedem bekannt sein. Kein Vorgesetzter wird sich gegen die Weisung des Arbeitgebers auflehnen. Der Betriebsrat hat die Möglichkeit, „wo wir uns alle einig sind“ dem Vorgesetzten auf die Finger zu schauen, wenn er mit seinem einseitigen Verlangen die Mitarbeiter überforteilt und diese, in für den Mitarbeiter schlechtere Positionen setzt (höher, ohne die Lohneingruppierung zu beachten).

    Ich sehe hier den Mobbing Ansatz in erster Linie, vom Vorgesetzten und damit Störung des Betriebsfriedens, nicht aber vom Betriebsrat. Der Betriebsrat von Rabauke, versucht aus meiner Sicht, die Situation Vorort zu klären, mit den Mitteln die sich wahrscheinlich, in diesem Unternehmen bezahlt gemacht haben. (Wenn das geht, warum nicht) für unser Unternehmen, würde diese Gangart des Betriebsrates nicht zutreffen.

    Was ich damit sagen möchte ist, dass jeder Betriebsrat seine Erfahrungen in seinem Unternehmen macht. Jeder Betriebsrat macht seine Erfahrungen auf seine Weise was für den einen gut, ist für den anderen unvorstellbar und trotzdem kommen „meistens“ alle auf das gleiche Ergebnis!

    Rainer Windenergiebranche

    Hier gleich die Schulischen Voraussetzungen anzuführen und den Kollegen, der auch nur aus seiner Sicht und seinen Erfahrungen gepostet hat, halte ich für sehr überzogen von Dir. Kein Mensch wird als Betriebsrat geboren, zum Betriebsrat wirst du gemacht. „Da fehlt mir die Sachlichkeit“. Deinen Argumentativen Aussagen, kann ich mich nur anschließen.

    Fried

    Vom Segeln, scheinst Du eine Menge Ahnung zu haben und kannst es auch bei Euch im Unternehmen klug einsetzen. „Chapeau“

    LG

    Mattes

  • Team-ifb

    Hat das Thema geschlossen.