Fristlose Kündigung eines BR-Mitglied

  • Zum Zeitpunkt der Kündigung dürfte dies noch nicht geschehen sein.

    Das Erwiesene.

    ich habe geschrieben, nicht aktiv zustimmen.

    Ich würde die Frist ablaufen lassen.

    Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt, sei wachsam

    Reinhard Mey

  • Zitat von pillepalle

    Die letzte Wortmeldung ist nun über 5 Wochen her. Scheint sich erledigt zu haben? Grundsätzlich sollte ein BR niemals einer Kündigung zustimmen.

    Zitat von erco

    Meine Worte :!:

    Zitat von erco

    Zum Zeitpunkt der Kündigung dürfte dies noch nicht geschehen sein.

    Das Erwiesene.

    ich habe geschrieben, nicht aktiv zustimmen.

    Ich würde die Frist ablaufen lassen.

    Wasn jetzt? Ja oder nein? Oder Aktiv inaktiv?

    Ihr trefft eine Pauschalaussage, bzw Grundsatzaussage... Das kenne ich sonst eher vom Stammtisch (bin ich raus.. ;) )

    Eine Kündigung ist immer höchstindividuell! Da gibt es keine Grundsatzansagen.

    Traut ihr euch nicht Entscheidungen zu treffen oder wie begründet ihr das?

    Zitat von Hubertus

    Hallo erco und pillepalle,

    auch nicht bei erwiesenen sexuellen Übergriffen?

    Gruß

    Hubertus

    Das ist dann die Steilvorlage. Danke Hubertus.

    Erco und Pillepalle, ihr enthaltet euch wenn belegt ist:

    das eine Frau am Arbeitsplatz sexuell Belästigt wird?

    Der Kollege dem Chef die Kasse mit 20.000€ geklaut hat?

    das der Schwerbehindert Mitarbeiter von anderen gemobbt wird?

    Hut ab...

  • Hallo Forum,

    ich bin nicht der Meinung, dass sich der BR einer Meinung enthalten muss bzw. das auch hier tut.

    Ich möchte nur davor warnen, die Arbeit von Polizei oder Gerichten zu übernehmen, will sagen: Solange ich nicht persönlich genau dabei stehend gesehen habe, quasi als Augen-Ohren-Tat-ZeugIn, wie das Fehlverhalten geschehen ist und die Begleitumstände nicht kenne, würde ich ebenfalls keiner Kündigung zustimmen. Manchmal stellen sich Sachverhalte, die vorher ganz klar erschienen und von "Zeugen" bestätigt wurden, im Nachhinein als "etwas" anders dar. Dies v.a. vor dem (Arbeits-)Gericht. Richter darf man nicht so leicht belügen wie Betriebsräte oder Vorgesetzte.

    Tschüss,

    Sodele

  • Zitat von Sodele

    Solange ich nicht persönlich genau dabei stehend gesehen habe, quasi als Augen-Ohren-Tat-ZeugIn, wie das Fehlverhalten geschehen ist und die Begleitumstände nicht kenne, würde ich ebenfalls keiner Kündigung zustimmen

    Hast du jetzt Kameras aufgehängt das du ja nichts verpasst?

    Vertrauensvolle Zusammenarbeit?

    Schon krass für wie wichtig du dich nimmst, und wenig du anderen vertraust. Ich hoffe im Gremium denken nicht alle so...

    Die Rot markierten Punkte zusammen zu tragen und mitzuteilen ist Aufgabe des AG und kann durch den BR eventuell ggf. überprüft werden. Das ergibt sich alleine aus der Pflicht zur umfassenden Information.

    Wenn ich also diese Information habe, und sie als Glaubwürdig einstufe, hat sie die Konsequenz das ich z.B. ja sage..

    Wenn der AG jetzt in der Anhörung Falsche Informationen wieder gibt, ist die Anhörung Fehlerhaft und somit nicht korrekt erfolgt. Damit ist die Kündigung unwirksam. (feststellen werden das nicht wir hier..)

    Wenn der AN zu unrecht sich gekündigt fühlt, weil die Vorwürfe nicht stimmen, wird er dagegen vorgehen. Dann klären das auch andere.

    Ich würde aber niemals den MA einladen zum Gespräch wenn es eine Sexuelle Belästigung war, weil dann muss ich die betroffene Mitarbeiterin auch einladen. Und ich werde gewiss keine Mitarbeiterin Auffordern mir zu schildern wie die Belästigungen abgelaufen sind. Wir sind Betriebsräte und sollten uns mal nicht so wichtig nehmen das uns das zusteht.

  • Frist verstreichen lassen ist gemeint. Selbst bei den angeführten Beispielen würde ich als BR nicht noch Öl ins Feuer gießen. Ich meine, da geht es doch um fristlose Kündigung. Eine Weiterbeschäftigung ist normal nicht mehr möglich. Da würde der Chef bestimmt einen Aufhebungsvertrag anbieten. Bei Ablehnung gibt es dann die Strafverfolgung.

  • Zitat von pillepalle:

    Die letzte Wortmeldung ist nun über 5 Wochen her. Scheint sich erledigt zu haben? Grundsätzlich sollte ein BR niemals einer Kündigung zustimmen.

    das sehe ich deutlich anders und unser Gremium auch.

    Ständiges Fehlverhalten, Abmahnungen deswegen im beisein des Betriebsrates und dann weiter dieses fehlverhalten führt nun mal zur Kündigung. dafür ist die Abmahnung da. Wir stimmen dann auch zu.

    Nun zur fristlosen Kündigung

    wenn mir von meinen Betriebräten mehrere Glaubhaft versichern, dass Frau M den armen kleine bubi x in den schritt gegriffen hat mit dem Worten, na kleiner, wann packst du den mal aus damit ich mich daran erfreuen kann, dann werden wir sicher auch der fristlosen kündigung von Frau M zustimmen. Sexueller übergriff egal in welcher Richtung geht garnicht!

    Bei Diebstahl, wenn erwiesen, dann gilt das gleiche.

    Gruß

    Rabauke

  • Team-ifb

    Hat das Thema geschlossen.